Diesmal wandern wir mit Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti zwischen Schlucht und See – und das historisch besonders reizvoll durch die wildromantische Wörschachklamm bis zur Burgruine Wolkenstein.
Wörschach liegt rund acht Kilometer westlich von Liezen und ist durch die Wörschachklamm, die seit 1938 als Naturdenkmal geschützt ist, bekannt. Der knapp einen Kilometer lange Klammweg führt über Holzstege und Brücken durch die tief eingeschnittene, enge Kalkschlucht mit markanten Felsformationen und Auswaschungen. Ein weiteres Naturerlebnis ist der Spechtensee, ein Moorsee mit einem besonderen Lebensraum: Schwingrasen, also schwimmende Pflanzendecken, prägen Teile des Uferbereichs.
Den Abschluss der Wanderung bildet die Ruine Wolkenstein, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Reste der Zwingermauern und des Burghofes zeugen noch heute von der einstigen Größe der Burg.
Fazit: aller guten Dinge sind drei – Klamm, See, Ruine.
Wir starten beim Kasseneingang und folgen der Steiganlage durch die Wörschachklamm. Beim Klammausgang orientieren wir uns an den Wegweisern Richtung Spechtensee. Der Wanderweg führt durch den Wald bergauf, wobei wir den Wörschachbach queren und schließlich auf einer Forststraße zur Kreuzung „Wanderweg oder Forstweg Spechtensee“ gelangen. Wir entscheiden uns für den Wanderweg, der im Auf und Ab durch den Wald verläuft. An der Straße angekommen, halten wir uns links und gehen über die freien Weideflächen mit Blick auf den Grimming zur Spechtenseehütte und zum Spechtensee.
Der Rückweg führt auf demselben Wanderweg zurück, bis wir kurz vor dem Klammausgang links abzweigen und der Beschilderung „Klamm-Ruine-Rundweg“ folgen. Es geht steil bergauf zu einem Rastplatz.
Im Abstieg führt der Weg über die Schwefelquelle bis zur „Eselranch“ mit einem Selbstbedienungskühlschrank. Nach einem Abstecher zur Ruine Wolkenstein geht es weiter in den Ort Wörschach.
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