Do, 20. September 2018

Verkehr lahmgelegt

23.12.2014 10:51

Aktivisten legten Brand am Bahnhof von Bologna

Ein gelegter Brand auf dem Bahnhof von Bologna hat Dienstag früh den Bahnverkehr auf der Nord-Süd-Achse in Italien lahmgelegt. Alle Hochgeschwindigkeitszüge sowie lokale und regionale Züge auf der Strecke zwischen Mailand und Bologna wurden gestoppt. Der Brand wurde von Verkehrsminister Maurizio Lupi als terroristischer Anschlag bezeichnet, die Tat wird radikalen Umweltaktivisten zugeschrieben.

Bei dem Brand, durch den gegen 4.30 Uhr Datenleitungen für Kontrollsysteme an der Bahnstrecke zerstört wurden, kam es zu keinen Verletzten, teilten die italienischen Staatsbahnen mit. Am frühen Vormittag kam der Zugverkehr langsam wieder in Gang.

Schon am Sonntag war es zu einem Anschlag auf die Hochgeschwindigkeitsbahn unweit von Florenz gekommen, der für erhebliche Verspätungen auf der Nord-Südachse gesorgt hatte. Entlang der Schienenstrecke geworfene Molotowcocktails hatten zahlreiche Kabel zerstört.

Aktivisten wollen Hochgeschwindigkeitsstrecke verhindern
Die Ermittler verdächtigen Aktivisten der "No TAV"-Bewegung. Dabei handelt es sich um radikale Gruppen von Umweltaktivisten, die den Bau der Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Turin und Lyon in Frankreich verhindern wollen.

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