


Geschichte am Vormittag, Genuss im Burghof und am Abend Musik, Lichterlebnisse oder eine Portion Gänsehaut: Die Friedensburg Schlaining verbindet diesen Herbst Kultur, Kulinarik und besondere Erlebnisse an einem Ort.
Wer im Herbst einen Ausflug ins Südburgenland plant, findet auf Burg Schlaining alles für einen abwechslungsreichen Tag. Mehrere Ausstellungen geben Einblicke in die Geschichte der Burg und des Burgenlandes und widmen sich Themen wie Frieden, jüdischem Leben und dunklen Kapiteln der Vergangenheit. Ergänzt wird das Angebot durch „80 Jahre Rotes Kreuz Burgenland“, noch bis Ende 2026 zu sehen, sowie „Blech mit Herz – Faszination Blasmusik“.
Für jüngere Besucher*innen wird Geschichte bei „Wo die Ritter wohnen“ und „Anno dazumal“ lebendig. Gerade in den Herbstferien lässt sich der Museumsbesuch so gut mit einem gemeinsamen Ausflug verbinden.
Wenn die Dunkelheit über die Burg zieht
Ab Mitte Oktober wird es auf der Friedensburg Schlaining geheimnisvoll: „Burg Geflüster“ feiert heuer Premiere und verwandelt die historischen Mauern erstmals in eine spektakuläre Welt aus Licht, Projektionen und mystischen Wesen. Wer sich traut, entdeckt eine schaurig-schöne Gruselwelt, spannende Erlebnisstationen und so manche Überraschung.



Erst Kultur, dann Kulinarik
Zwischen Ausstellung und Abendprogramm bleibt Zeit für eine kulinarische Pause im Burghof. Im Restaurant „das Kranich“ stehen regionale und saisonale Gerichte auf der Karte. Die Weinkosterei Vinothek Burgenland im historischen Weinkeller präsentiert Weine aus allen sechs burgenländischen Weinregionen. Beide Lokale sind auch unabhängig von einem Museumsbesuch zugänglich.
Vier Tage KLANGherbst
Von 5.-8. November wird das Granarium der Burg Schlaining zur Bühne für den KLANGherbst 2026. Unter dem Schwerpunkt „Zwischen Tönen und Tradition: Jüdische Kultur im Fokus“ verbindet das Festival an vier Abenden Musik, Literatur, Geschichte und Erinnerung.
Zum Auftakt präsentieren Philipp Hochmair und das Streichquartett Sonare Linz die Weltpremiere von „Aus dem Leben eines Taugenichts“ nach Joseph von Eichendorff. Die Erzählung über den jungen Träumer, der mit seiner Geige in die Welt hinauszieht, verbindet sich mit Musik der deutschen Romantik, darunter Werke von Felix und Fanny Mendelssohn, Franz Schubert sowie Wiener und italienischer Tanzmusik.


Am 6. November widmet sich das Gedenkkonzert „Lied der Welt“ im Gedenken an die Novemberpogrome den Opfern von Krieg, Gewalt und nationalsozialistischer Verfolgung.
Mit „Klein Wien am Pruth“ folgt am 7. November ein musikalisch-literarischer Abend mit Georg Wacks & Vienna Clarinet Connection. Musik und Texte lassen die vielfältige Kulturlandschaft der Bukowina lebendig werden und erinnern an das einstige Zusammenleben verschiedener Ethnien und Konfessionen.
Den Abschluss bildet am 8. November der Wiener Jüdische Chor unter der Leitung von Prof. Roman Grinberg mit „Lechaim! - Auf das Leben!“. Heitere und berührende Lieder aus der jüdischen Tradition erzählen von Liebe, Familie, Hoffnung und Frieden.
Vom Ausflug zum Kurzurlaub
Wer nach dem Konzert oder einem langen Herbstabend nicht mehr nach Hause fahren möchte, kann direkt vor Ort übernachten: Das Burghotel Schlaining liegt gegenüber der Friedensburg und verbindet den Kulturaufenthalt mit einer kleinen Auszeit. Stilvolle Zimmer, Frühstück sowie die neue Sauna und Relaxlounge sorgen dafür, dass sich der Aufenthalt ganz entspannt bis zum nächsten Morgen verlängern lässt.




Wintermärchen auf der Burg
Ab Ende November wird es festlich: Von 26. November-20. Dezember 2026 feiert das „Winterwunder Burg Schlaining - Das leuchtende Burgmärchen“ Premiere. Funkelnde Lichtinszenierungen, Zauberwesen, weihnachtliche Musik und regionale Kulinarik verwandeln die historischen Innenhöfe erstmals in eine stimmungsvolle Winterwelt.
So verbindet die Friedensburg Schlaining in den kommenden Monaten Geschichte und Kultur mit Kulinarik, Wein und besonderen Abendveranstaltungen – und macht mit einer Übernachtung im Burghotel aus dem Ausflug ganz unkompliziert einen Kurztrip.