Weil er im Grand Prix von Indonesien mit Reifendruckproblemen zu kämpfen hatte, griff KTM-Pilot am Sonntag zu unorthodoxen Maßnahmen. Nach dem Rennen schimpfte der Spanier über die Regeln der Motorsport-Königsklasse.
Hintergrund: Laut Regelwerk muss der Reifendruck der MotoGP-Bikes mehr als die Hälfte des Rennens bei mindestens 1,8 Bar liegen, die Daten erfasst die Rennleitung in Echtzeit.
Hin und her
Weil sowohl Acosta als auch Marc Marquez am Mandalika International Street Circuit mit dem Druck ihrer Reifen zu kämpfen hatten, tauschten die beiden immer wieder ihre Positionen, um sich im Windschatten des jeweils anderen Abwärme zu holen, um damit den Reifendruck zu erhöhen.
Die Taktik hatte allerdings auch einen Nachteil: Durch die zahlreichen Manöver verloren Acosta und Marquez wertvolle Zeit. Wenige Runden vor Schluss zog Ai Ogura an den beiden vorbei und beendete den Grand Prix schließlich auf Rang vier.
Später brachte Acosta, am Ende Fünfter, klar zum Ausdruck, was er von der Regel hält. „Wir sehen aus wie Esel“, schimpfte der 22-Jährige. „Ich verstehe, dass wir einen Mindestdruck haben sollten. Aber man kann nicht kontrollieren, was die anderen tun.“ Sein Vorschlag: „Wir sollten den Mindestdruck vor dem Start in der Startaufstellung haben.“ Was danach passiert, sollen die Fahrer mit sich selbst ausmachen ...
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