Das Landesliga-Derby in Ybbs, das Wieselburg dank Doppelpack von Joker Weber mit 3:1 gewann, stieg wieder vor einer Traumkulisse. Und das dazugehörende Oktoberfest ging bis weit in die Nacht hinein. „Dieses Derby ist schon ein gesellschaftliches Ereignis“, so ASK-Obmann Eplinger beim „Krone“-Besuch.
Plötzlich stand Wieselburgs Tanzlmusi samt Bürgermeister Josef Leitner in der heimischen Kantine, war das Oktoberfest allmählich auf dem Höhepunkt. Das 1.-Landesliga-Derby zwischen Ybbs und Wieselburg bot mit fast 1400 Fans und Traumwetter abermals eine Topkulisse. „Es ist das Saison-Highlight, schon ein gesellschaftliches Ereignis“, so ASK-Obmann und „Gastgeber“ Christian Eplinger beim „Krone“-Besuch. „Wir haben mit Wieselburg ein gutes Miteinander, auch unsere Legenden eingeladen – ein sehr schönes Fußballfest mit super Stimmung!“
Alleine die Gastro-Zahlen beim Derby, das die Gäste nach 0:1-Rückstand dank Doppelpack des eingewechselten Paul Weber noch mit 3:1 gewannen, beeindrucken: So gingen rund 15 Fässer Bier, über 50 Kilogramm (Weiß-)Würstl, 80 Kg Pommes und 250 Portionen Grillhenderl an die „Feiermenge“. Für den süßen Nachschlag gab‘s wieder einen Crêpes-Stand.
Eplinger, am Matchtag mit rund 60 Helfern samt Spielern im Einsatz: „Es war teils stressig und viel Arbeit, hat sich aber ausgezahlt.“ Unter den Fans von Groß bis Klein, für die es eine Tombola, Hüpfburg und vieles mehr gab, war auch Amstetten-Torjäger David Peham, der aus Ybbs ist: „Richtig coole Stimmung, für die 1. Landesliga nicht alltäglich.“
Da nickte Wieselburgs Topspieler Marco Talir, einst im LASK-Nachwuchs mit dem jetzigen Manchester-City- und Kroatien-Star Mateo Kovacic und später etwa bei St. Pölten, Amstetten oder auch Ybbs. „Die Kulisse war wieder traumhaft, es gibt für einen Fußballer nichts Schöneres, als vor so vielen Fans zu spielen“, strahlte der Mittelfeldmann. „Wir sind nach dem Sieg überglücklich, werden uns ein Bier gönnen – das haben wir uns verdient.“ Talir, der noch 1.-Klasse-Verein Ferschnitz trainiert, fand im Vergleich zum Profitum: „Es gibt auch in der 1. Landesliga super Kicker – der große Unterschied ist das Physische.“
Auch in Ardagger viel los
In einem anderen Derby dieser Liga war ebenfalls viel los – in Ardagger sahen rund 700 Fans ein 1:1 gegen Amstetten II. Ex-SKU-Stürmer Grubhofer sorgte für den Ausgleich gegen den jungen Aufsteiger, vom früheren Ardagger-Ass Krimberger trainiert. Auch beim ersten Pflichtduell der beiden Klubs seit 2011 gab es zur Freude von Heim-Obmann Manfred Bauer „ein Oktoberfest mit Sturm, Weißwurstleberkäse und Brezn, wurde bei toller Stimmung gemeinsam gefeiert.“ So wie in Ybbs.
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