Der Aufsichtsrat des oberösterreichischen Versorgungsunternehmens Energie AG hat den heiklen Einstieg in den geplanten Windkraftpark in Sandl beschlossen sowie CEO Leonhard Schitter frühzeitig für fünf weitere Jahre wiederbestellt.
Der Aufsichtsrat der Energie AG hat am Dienstagnachmittag zwei wichtige Beschlüsse gefällt. Zum einen wird sich das Versorgungsunternehmen (es befindet sich mehrheitlich im Eigentum des Landes Oberösterreich) tatsächlich mit 30 Prozent am geplanten Windkraftpark in Sandl beteiligen. Dieses Vorhaben wurde vergangene Woche bekannt – die „Krone“ berichtete – und ist heikel, weil die Landesregierung für das Areal eigentlich eine Windkraft-Ausschlusszone verordnen will. Die Verordnung gibt es aber nach wie vor noch nicht.
CEO wiederbestellt
Zum anderen hat der Aufsichtsrat den Vorstandsvorsitzenden der Energie AG, Leonhard Schitter, vorzeitig für weitere fünf Jahre als CEO wiederbestellt. Die neue Periode von Schitter startet am 1. Jänner 2028. Die ungewöhnlich frühe Wiederbestellung hat wohl einen gewichtigen Nebeneffekt: Die Chef-Personalie des Landesversorgers wird damit im Wahljahr 2027 kein Thema mehr sein.
Unter der Regie von Schitter investiert die Energie AG bis 2035 vier Milliarden Euro in die Erzeugung von erneuerbarer Energie, in Netze sowie in Speicher. „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, den begonnen Weg weiterzugehen“, sagt Schitter im Anschluss an den Aufsichtsratsbeschluss.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.