Unter Tränen

Cora Schumacher rechnet mit ihrem Sohn David ab

Salzburg
28.09.2026 16:30

Der Kontaktabbruch ihres Sohnes David hat Cora Schumacher, Ex-Frau von Rennfahrer Ralf Schumacher, in eine tiefe Lebenskrise gestürzt. Darüber sprach sie nun erstmals offen in einem Podcast mit der Unterhaltungschefin der deutschen Bild-Zeitung, Tanja May.

Ein Leben wie im Bilderbuch führte Familie Schumacher Anfang der Nullerjahre in Salzburg. Die beiden waren in der Mozartstadt gerne gesehene Gäste auf Events, Ralf Schumacher erfolgreicher Rennfahrer. Und in ihrem Luxusdomizil nahe Hallwang bei Salzburg wuchs die Familie mit dem gemeinsam Sohn David. 2015 wurde die Ehe jedoch geschieden. Coras heile Welt brach auseinander, wie sie kürzlich verriet.

„David und ich waren ganz eng. Er ist bei mir mit allem immer durchgekommen, ich konnte ganz schwer nein sagen“, erinnert sie sich. Und sie erinnert sich auch genau an den Moment, in dem aus Innigkeit Entfremdung wurde: „Mit der Scheidung eigentlich. Er ist ja dann beim Papa geblieben.“

Von Hochzeit und Schwangerschaft aus Medien erfahren
Dass David Anfang des Jahres selbst geheiratet hat und Cora Schumacher bald Oma wird, habe sie aus den Medien erfahren: „Jeder weiß, dass das unheimlich weh tut und dass das unheimlich verletzend ist.“

Selbstzweifel plagen die 49-Jährige seither. „Ich würde gerne mal wissen, was wird mir vorgeworfen? Was habe ich falsch gemacht? Weil ich [bei der Scheidung] traurig war?“, hinterfragt sie sich selbst immer wieder.

„Fahr mich in die Klinik, sonst steh’ ich morgen nicht mehr auf“
Aber auch mit Kritik an Sohn David spart Cora Schumacher nicht und erklärt erstmals ausführlich, wie schlimm sie sich von ihrem eigenen Sohn verletzt gefühlt hat. „Der ausschlaggebende Punkt war, dass aus heiterem Himmel plötzlich auf einmal mein Sohn irgendwas in den sozialen Netzwerken gepostet hat und irgendwelche Behauptungen aufgestellt hat. [...] Ich hätte schon immer mentale Probleme gehabt seiner Wahrnehmung nach. Und ich weiß nicht, woher er diese Wahrnehmung hat.“ [...] Das war dann der richtige Auslöser, warum ich dann wirklich nicht mehr aufstehen wollte und meine Freundin angerufen habe und ich gesagt habe: ,Du, pass auf. Fahr mich bitte in die Klinik, sonst steh’ ich morgen vielleicht nicht mehr auf‘.“

„Habe damit abgeschlossen“
Mama Cora beobachtet das Leben ihres entfremdeten Sohnes seither nur mehr aus der Ferne. Den Familienwohnsitz, die Villa am Rande von Salzburg, besucht sie demnach auch nicht mehr. Sie musste lernen, Abstand vom Leben ihres Sohnes zu nehmen. „Ich konnte nicht mehr. [...] Deswegen habe ich die Hochzeit von meinem Sohn nicht kommentiert, deswegen habe ich die Schwangerschaft nicht kommentiert. Werde ich auch heute nicht tun, weil es ist sowieso egal, was ich sage. Es ist sowieso falsch und deswegen werde ich es einfach lassen.“

Auf die Frage, ob sie denn eines Tages auf eine Versöhnung hoffe, antwortet Cora Schumacher tränenerstickt: „Nein, ich habe damit abgeschlossen, tatsächlich.“

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