Schockmoment in Wien: Ein 19-jähriger Iraker soll mit einem Fleischerbeil vor der Wohnung im Bezirk Landstraße aufgetaucht sein, gegen die Tür geschlagen und die Waffe durch den Briefschlitz gesteckt haben. Gesucht hatte er offenbar einen Mann namens „Justin“...
Wilde Alltagsgeschichte aus der Bundeshauptstadt: Ein 19-jähriger irakischer Staatsangehöriger klopfte Sonntagabend gegen 22 Uhr an der Wohnungstür eines 26-Jährigen und fragte nach einem gewissen „Justin“.
Als der Wohnungsinhaber ein Fleischerbeil in der Jacke des jungen Mannes bemerkte, schloss er sofort die Tür. Der Jugendliche soll dann versucht haben, die Tür wieder gewaltsam aufzudrücken. Anschließend soll er das Beil gezogen, damit gegen den Eingangsbereich geschlagen und das Küchenwerkzeug durch den Briefschlitz gesteckt haben.
Kein „Justin“ in der Wohnung – Angreifer suchte das Weite
Nachdem ihm mehrfach gesagt worden war, dass dort kein „Justin“ wohne, dürfte der 19-Jährige seinen Irrtum erkannt haben – und er zog ohne weitere Erklärung vom Tatort ab. Sein geschocktes Opfer verständigte daraufhin aber naturgemäß die Polizei.
„Im Zuge einer Sofortfahndung wurde der Verdächtige wenig später in einem nahegelegenen Park angehalten und festgenommen“, erklärt Polizeisprecher Markus Dittrich. Das zuvor in eine Wiese geworfene Fleischerbeil wurde in Windeseile von einem Polizeidiensthund aufgestöbert.
Das Motiv sowie die Identität des gesuchten „Justin“ sind noch unklar. Laut Polizei soll der spätere Täter einige Stunden zuvor bei einer körperlichen Auseinandersetzung mit einer bislang unbekannten Gruppe verletzt worden sein. Die Ermittlungen laufen, eine Vernehmung des Festgenommenen steht noch aus!
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