





Groß war das Aufgebot an Einsatzkräften, das am Samstag in den Morgenstunden nach Katzelsdorf, Bezirk Wiener Neustadt, ausrückte. 69 Fahrzeuge und 320 Feuerwehrkameraden, drei Rettungsfahrzeuge und zwei von der Polizei.
Letztendlich hat niemand nasse Füße bekommen: Denn erstens handelte es sich nur um eine Katastrophenhilfdienstübung und zweitens wurden die Feuerwehrleute vom Wasserdienst mit Watthosen ausgerüstet. Die Übungsannahme: Der Mühlbach droht nach Wetterumschwung und erwarteten großen Niederschlagsmengen über die Ufer zu treten, die angrenzende Wohnsiedlung musste geschützt werden. Um 7:30 Uhr trafen alle angeforderten Katastrophenhilfsdienstzüge mit insgesamt 47 Fahrzeugen am Einsatzort ein. Die hatten einen Dammbau zum Schutz der umliegenden Wohnsiedlung zur Aufgabe. Die errichteten einen Steg als Behelfsbrücke als Ersatz für die intakte Mühlbachbrücke.
Damm errichtet und Steg gebaut
Sandsäcke wurden von KHD-Züge Gutenstein, Kirchschlag und Wr.Neustadt-Nord gefüllt, und mit einer Palettenkonstruktion zu einem stabilen Damm verbunden. Für einen Behelfssteg wurde von den KHD-Zügen Wr. Neustadt-Süd und Wasserdienst eine Dreibein-Konstruktion als Ersatz für die Mühlbachbrücke errichtet, das neu gezimmerte Behelfsbauwerk wurde mittels Feuerwehrkran im Wasser aufgestellt. „Es ist ganz wichtig, auch diese Fähigkeiten zu üben. Denn nach den Waldbränden werden auch wieder andere Zeiten kommen“, so Bezirksfeuerwehrkommandant Karl-Heinz Greiner, der auch an das Hochwasser von 2024 erinnert. Vom Geschick und dem unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrleute überzeugten sich vor Ort auch Vertreter der Politik.






Materialien gratis zur Verfügung gestellt
Insgesamt übten 200 Feuerwehrmitglieder gemeinsam den Hochwassereinsatz, wobei weitere 120 Einsatzkräfte mit 22 Fahrzeugen zur Übungsannahme fiktiv hinzukamen. Die benötigten Materialien wurden von Firmen aus der Region zur Verfügung gestellt. „Dafür bedanken wir uns“, so Greiner. Zum Abschluß gab‘s für alle eine deftige Jause.
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