Ein mehrstufiges Konzept soll das sogenannte „Littering“ nachhaltig stoppen: Neben Hinweisschildern, die auf Strafen von bis zu 7000 Euro aufmerksam machen, setzt die Gemeinde auf eine breite Informationskampagne sowie verstärkte Patrouillen durch den Bauhof und die Gemeindepolizei.
Im Zentrum der Aktion gegen illegale Müllablagerungen im Ortsgebiet steht zunächst die Aufklärung der Bevölkerung. „Ziel ist es, das Bewusstsein für ein sauberes Ortsbild zu schärfen und die Allgemeinheit vor unnötigen Reinigungskosten zu schützen“, betont Bürgermeister Martin Staudinger. Da Verbote allein das Problem nicht lösen, setze man bewusst zuerst auf Aufklärung und Sensibilisierung, bevor man zu schärferen Mitteln wie Kameraüberwachung greife. „Fast alle Harderinnen und Harder halten sich an die Regeln. Für die wenigen, die ihren Müll rücksichtslos neben den Containern abladen, braucht es aber klare Konsequenzen!“
Evaluierung nach sechs Monaten
Die angelaufene Kampagne ist vorerst auf ein halbes Jahr angelegt. Nach diesem Beobachtungszeitraum wird der Gemeindevorstand die Wirkung der Maßnahmen bewerten. Sollte keine deutliche Besserung eintreten, behält sich die Gemeinde weitere Schritte vor – darunter auch die Installation einer Videoüberwachung an bekannten Brennpunkten.
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