Mi, 19. Dezember 2018

Blutig nach Attentat

12.12.2014 06:39

Malala: Tränen beim Anblick ihrer Schuluniform

Die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai ist bei dem Anblick ihrer blutigen Schuluniform, die sie am Tag des Attentats der radikalislamischen Taliban getragen hatte, in Tränen ausgebrochen. Die 17-jährige Kinderrechtsaktivistin und der Inder Kailash Satyarthi eröffneten am Donnerstagabend gemeinsam im norwegischen Oslo eine Ausstellung.

Die Exposition ist den beiden frisch gekürten Nobelpreisträgern gewidmet. In einem Glaskasten ist dort auch die Kleidung ausgestellt, die Malala damals trug. Noch immer zeugen dunkle Blutspuren auf der Hose, der Jacke und dem Tuch von dem schweren Anschlag, den Malala im Oktober 2012 wie durch ein Wunder überlebt hatte.

Als die sonst so gefasst wirkende Jugendliche am Donnerstag ihre Schulkleidung von damals sah, brach sie in Tränen aus - ihr Begleiter Satyarthi nahm sie daraufhin in den Arm und küsste sie auf den Kopf. "Du bist so mutig", sagte der 60-Jährige nach Angaben der norwegischen Nachrichtenagentur NTB.

Zielscheibe der Taliban
Der heute 17-Jährigen war von einem Taliban-Attentäter aus nächster Nähe in den Kopf geschossen worden. Malala hatte sich damals schon seit Längerem für die Bildung von Frauen und Mädchen eingesetzt, weshalb sie zur Zielscheibe der radikalen Islamisten wurde.

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