Brüder oder nicht?

Matthew McConaughey verweigert den DNA-Test!

Society International
24.09.2026 16:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Matthew McConaughey will mit einem DNA-Test nicht überprüfen lassen, ob Woody Harrelson tatsächlich sein heimlicher Bruder sein könnte. Die beiden Schauspieler scherzen seit Jahren über eine mögliche familiäre Verbindung, doch Harrelson scheint inzwischen durchaus überzeugt davon zu sein.

 Die langjährigen Freunde, die unter anderem gemeinsam in „True Detective“ zu sehen waren, haben die Spekulationen sogar zum Thema ihrer neuen Apple-TV+-Comedyserie „Brothers“ gemacht.

Will Vorstellung von Vater nicht aufarbeiten
Im Gespräch mit dem „Hollywood Reporter“ verriet Harrelson nun, dass McConaughey eine endgültige Klärung aber bislang verhindert. „Er will den Test nicht machen“, erklärte Harrelson. McConaughey hat dafür gleich mehrere Gründe. Sollte tatsächlich herauskommen, dass die beiden Brüder sind, müsste er seine gesamte Vorstellung von seinem eigenen Vater überdenken. „Dann muss ich 56 Jahre lang gelebte Vorstellungen darüber, wer mein Vater war, neu aufarbeiten“, sagte der „Interstellar“-Star. Fast noch schlimmer wäre für ihn allerdings das gegenteilige Ergebnis: „Wenn es nicht stimmt, dann wird Woody unerträglich sein.“

Die unbewiesenen „Brüder“ bei der „Brothers“-Premiere in Los Angeles
Die unbewiesenen „Brüder“ bei der „Brothers“-Premiere in Los Angeles(Bild: AP/Chris Pizzello)

Die Theorie einer möglichen Verwandtschaft entstand nicht völlig aus dem Nichts. McConaugheys Mutter Kay und Harrelsons Vater Charles kannten sich tatsächlich. Besonders eine frühere Bemerkung von „Ma Mac“, wie Harrelson sie nennt, ließ den Schauspieler aufhorchen. „Sie hat tatsächlich gesagt: ,Ich kannte … deinen Vater‘“, erinnerte sich Harrelson. Für ihn habe vor allem die Art, wie sie das Wort „kannte“ betonte, eine tiefere Bedeutung gehabt.

„Wäre eine Zeit lang deprimiert“
McConaughey ist allerdings überzeugt, dass selbst ein negatives DNA-Ergebnis seinen Freund nicht von seiner Theorie abbringen würde. Für Harrelson hätten die bisherigen Hinweise längst mehr Gewicht als jeder wissenschaftliche Test. „Wenn bei einem DNA-Test herauskommt, dass wir keine Brüder sind, würde er sagen: ,Genau deshalb kann man der Wissenschaft nicht vertrauen‘“, scherzte McConaughey. Harrelson räumte tatsächlich ein, dass ihn ein negatives Ergebnis treffen würde. „Ich wäre eine Zeit lang deprimiert“, sagte er. Schließlich betrachte er McConaughey längst als Bruder. „In Wirklichkeit ist er seit vielen, vielen Jahren mehr mein Bruder als meine Brüder.“

Nach eigenen Angaben sprach Harrelson sogar noch einmal persönlich mit McConaugheys Mutter über die Vergangenheit. Was genau sie ihm erzählte, verriet er nicht, deutete aber an, dass ihn das Gespräch in seiner Überzeugung zusätzlich bestärkt habe.

Eine weitere Familiengeschichte liefert ihm ebenfalls Stoff. McConaugheys Mutter habe erzählt, dass sein Vater Jim nicht ins Krankenhaus kommen wollte, als Matthew geboren wurde. Angeblich habe er damals gesagt: „Das ist nicht mein Junge.“ „Er liebt diesen Satz“, sagte McConaughey über Harrelson. Ob die beiden tatsächlich biologisch miteinander verwandt sind, dürfte damit vorerst ungeklärt bleiben. An ihrer brüderlichen Beziehung scheint ein DNA-Test ohnehin wenig ändern zu können.

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