Leck im Rumpf

Acht-Tonnen-Stahlschiff in der Donau gesunken

Österreich
07.12.2014 15:12
Ein acht Tonnen schweres Stahlschiff ist am Samstag im niederösterreichischen Bezirk Tulln in den Fluten der Donau versunken - aus unbekannter Ursache war Wasser in den Rumpf eingedrungen. Das Schiff war erst am Vortag von einer Kranfirma in den Fluss gehoben und bei Stromkilometer 1.957,3 am südlichen Donauufer befestigt worden. Das stählerne Schwergewicht konnte geborgen und abgeschleppt werden.

Die Feuerwehr wurde gegen 14.30 Uhr zum Einsatzort gerufen. Zu diesem Zeitpunkt ragte lediglich noch der Bug des Schiffes aus den Fluten. Für die Bergung wurde zunächst ein Kranfahrzeug am Treppelweg aufgestellt. Zudem zogen Taucher ein breites Hebeband unter dem Heck des Rumpfes durch, am Bug wurde ein Stahlseil angebracht.

Das Stahlschiff konnte danach über die Wasseroberfläche angehoben und das Wasser abgepumpt werden. Im Anschluss wurde das Schiff in den Donauhafen Muckendorf-Wipfing geschleppt. Nach rund dreieinhalb Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

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