Die Zahl der E-Autos in Niederösterreich hat sich innerhalb von nur sieben Jahren verzehnfacht. Der Elektro-Anteil am gesamten Pkw-Bestand im größten Bundesland ist aber noch ausbaufähig.
Während der Blick auf die Spritpreise derzeit vielen Autofahrern den Angstschweiß auf die Stirn treibt, lässt er die Lenker von E-Fahrzeuge kalt. Und derer gibt es in Niederösterreich immer mehr. Exakt 63.986 ausschließlich mit Strom betriebene Pkw waren mit Ende August im weiten Land angemeldet – bundesweit der Spitzenplatz.
Heuer 12.000 Neuzulassungen
Der stetige Anstieg der Treibstoffkosten findet auf dem Automarkt nun bereits spürbar seinen Niederschlag. Allein seit Jänner wurden zwischen Enns und Leitha nahezu 12.000 neue E-Autos zugelassen. „Viele Haushalte produzieren den Treibstoff über Fotovoltaikanlagen selbst, der Elektroantrieb verursacht keine gesundheitsschädlichen Abgase und E-Autos sind deutlich leiser als Verbrennerfahrzeuge“, listet Michael Schwendinger vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) die Vorteile von E-Autos auf.
Nur 5,5 Prozent der Pkw „elektrisch“
Die auch immer mehr Autokäufer zu schätzen wissen. Seit 2023 hat sich die Zahl der Strom-Pkw im größten Bundesland verdreifacht, seit 2019 sogar verzehnfacht. Allerdings: Mit einem Anteil am gesamten Pkw-Bestand von nur 5,5 Prozent sind Elektroautos hier noch deutlich in der Minderheit. „Da hat Niederösterreich Aufholbedarf“, so Schwendinger. Spitzenreiter bei diesem Ranking ist Wien mit einem E-Auto-Anteil von 7 Prozent, Schlusslicht ist Kärnten mit nur 4,2 Prozent.
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