Ursache steht fest

Bauernhof in Flammen, der Schaden ist riesig

Tirol
20.09.2026 11:12

Brenzliger Einsatz für gleich mehrere Feuerwehren in Karres (Tiroler Bezirk Imst)! Am Sonntagmorgen brach ein Feuer in einem Wirtschaftsgebäude aus. Rund 90 Einsatzkräfte standen vor Ort und bekämpften die Flammen. Die Ursache war bald klar ...

Gegen 7.20 Uhr heulten in Karres die Sirenen auf. Ein Wirtschaftsgebäude eines Bauernhofes am westlichen Ortsrand war in Brand geraten. Die Feuerwehr Karres rückte umgehend aus, um ein Ausbreiten der Flammen auf das Nachbarhaus zu verhindern. Der betroffene Landwirt hatte nach ersten Löschversuchen den Notruf abgesetzt.

„Feuer übergegriffen“
„Das Feuer hat ein wenig auf die umliegenden Sträucher übergegriffen. Personen oder Tiere wurden zum Glück nicht verletzt“, schildert Hannes Gstrein, Kommandant der FF Karres. Die Feuerwehr evakuierte aus Sicherheitsgründen auch die Bewohner des danebenstehenden Wohnhauses.

(Bild: FF Karres)
(Bild: FF Karres)
(Bild: FF Karres)
(Bild: FF Karres, Krone KREATIV)

Maschinenhalle samt dem Heu
Die Florianis aus Imst und Arzl im Pitztal wurden nachalarmiert, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Betroffen war vor allem die Maschinenhalle samt dem Heu. Gegen 11 Uhr dann die erste gute Nachricht: „Der Hauptbrand wurde gelöscht“, so Gstrein.

Die Arbeiten laufen jedoch noch weiter. Derzeit ist man dabei, mit dem Hoflader Teile aus dem Gebäude zu befördern. Auch Atemschutztrupps der drei Feuerwehren stehen im Einsatz.

Brandursache und Schadenshöhe stehen bereits fest
Die Polizei teilte bereits am Sonntag die Brandursache mit: „Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit löste die enorme Hitze eines eingeschalteten Halogenstrahlers an der Außenwand das Feuer aus. Die Wärmestrahlung dürfte zunächst die Holzfassade entzündet haben, woraufhin die Flammen auf im Innenraum gelagerte Heuballen übergriffen.“ Das Feuer habe dann die Scheune samt mehrerer abgestellter Fahrzeuge und landwirtschaftlicher Geräte vollständig zerstört.

Der Sachschaden wird derzeit auf einen hohen sechsstelligen Eurobetrag beziffert. Ein Bericht an die Staatsanwaltschaft Innsbruck wird erstattet.

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