Nach dem 1:7-Debakel gegen den KAC herrscht bei den Eisbullen Alarmstimmung. Fans und Trainer Alan Letang zeigten sich vom blutleeren Auftritt enttäuscht. Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt nicht: Heute (18) wartet in Bozen bereits der nächste Kracher. Eine Kolumne von „Krone“-Sportredakteur Manuel Grill.
„Vorne und hinten absolute Katastrophe“, „an Peinlichkeit nicht zu überbieten“, „jetzt geh ich seit 20 Jahren in die Halle, aber sowas hab ich noch nie gesehen!“ Das sind nur ein paar der zahlreichen Fan-Reaktionen auf das 1:7-Debakel der Eisbullen gegen den KAC.
Auch wenn es nur die Auftakt-Partie der ICE Hockey League-Saison war, machen sich die Anhänger der Bulls zurecht Sorgen. Denn mit so einer blutleeren Leistung ohne Spielidee oder Einsatz wird man auch gegen andere Mannschaften aus der Liga große Probleme haben. „Ich habe Dinge gesehen, die ich seit der frühen Vorbereitung nicht mehr gesehen habe. Es ist frustrierend, weil wir hart gearbeitet haben. Das war nicht die Mannschaft, die wir in den vergangenen drei Wochen gesehen haben“, war auch Bulls-Coach Alan Letang fassungslos. Diesen Auftritt muss Salzburg schnell vergessen, es müssen aber auch die richtigen Lehren gezogen werden – sonst wartet die zweite Horror-Saison in Folge.
„Wir müssen ehrlich zu uns sein. Es wartet viel Arbeit auf uns, wir müssen uns das jetzt zu Herzen nehmen“, ist sich Ali Wukovits der Lage bewusst. Heute (18) wartet mit dem Auswärtsspiel in Bozen bereits die nächste Schlagerpartie auf die Mozartstädter. Nach so einer Performance wie gegen die Rotjacken ist es verständlich, dass den meisten, die es mit den Salzburgern halten, angst und bange ist.
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