Ein 17-jähriger Floriani zündete in Niederösterreich Kleidung an. Und das nicht zum ersten Mal. Neben bedingter Haft gab es für den Jugendlichen eine Weisung zur Psychotherapie.
Zum Tatzeitpunkt war er 17 Jahre alt, als der Bursche im Jänner versuchte, in seinem Elternhaus eine Feuersbrunst zu verursachen. Nicht zum ersten Mal. Der Bursche raffte gegen 4 Uhr nachts Papier und Karton zusammen und entzündete es auf einem Gewandhaufen in seinem Zimmer. Die Flammen breiteten sich in dem Holzriegelbau rasant aus, der 17-Jährige – selbst ein Floriani – bekam es mit der Angst zu tun. Die Feuerwehr musste anrücken.
Bewährungshilfe und Psychotherapie
„Ich wollte meine Fahrprüfung am nächsten Tag vermeiden, da ich schon mal durchgefallen bin“, erklärt er im Landesgericht Krems (NÖ). „Hätte es da nicht auch Bauchweh getan?“, will Herr Rat wissen. Auch Hemden hatte er nur Monate zuvor in Brand gesteckt. Der Jugendliche fasste eine Bewährungs- strafe samt Weisung zur Psychotherapie aus. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
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