Sozialbetrug im Visier

Task Force kontrollierte am Salzburger Flughafen

Salzburg
17.09.2026 15:27
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Schwerpunktuntersuchungen am Salzburger Flughafen: Es wurde auf Sozialleistungsbetrug kontrolliert. 52 Personen wurden überprüft, bei zwei erhärtete sich der Verdacht. Eine Oberösterreicherin soll seit 2023 rund 40.000 Euro Arbeitslosengeld und Notstandshilfe bezogen haben.

Am gestrigen Mittwoch wurde am Salzburger Flughafen genauer hingeschaut. Arbeitsmarktservice (AMS), Finanzpolizei, Polizei und Zoll führten gemeinsam Schwerpunktkontrollen durch. Die von der Task Force „Sozialleistungsbetrug“ koordinierte Aktion nahm 52 Personen aus sieben Flügen ins Visier.

40.000 Euro Arbeitslosengeld und Notstandshilfe kassiert
Bei zwei Personen erhärtete sich der ursprüngliche Verdacht. Eine 41-jährige Salzburgerin, die seit kurzer Zeit Arbeitslosengeld bezieht, soll zumindest einen Auslandsaufenthalt nicht gemeldet haben. Bei einer 30-jährigen Oberösterreicherin wurden gleich mehrere nicht gemeldete Auslandsaufenthalte festgestellt. Sie bezieht seit 2023 Arbeitslosengeld und Notstandshilfe – insgesamt rund 40.000 Euro. Beide Fälle werden nun weiter geprüft.

2025 wurden in Salzburg 275 Anzeigen wegen Sozialleistungsbetrugs erstattet – 2024 waren es noch 153.

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