„Blaue sind regierungsunfähig“: Welser Stadtchef soll auf Einladung der Tiroler FPÖ das Gegenteil beweisen. „Er vollbringt schier Unglaubliches“, zeigte sich FP-Chef Markus Abwerzger angetan.
Seit mehr als zehn Jahren hat die oberösterreichische Gemeinde Wels mit Andreas Rabl einen blauen Bürgermeister. Mit 18 von 36 Mandaten regiert er mit wechselnden Mehrheiten die Stadt Wels, die bei seiner Amtsübernahme 2015 auf einem Schuldenberg von 71 Mio. Euro saß – obwohl das Familiensilber bereits großteils verkauft war, wie Rabl am Mittwoch auf Einladung von FP-Chef Markus Abwerzger und StR Markus Lassenberger in Innsbruck erläuterte.
Schuldenberg abgetragen, Rücklagentopf gefüllt
Er wolle damit der Erzählung entgegentreten, wo blau regiere, herrsche Chaos, sagte Abwerzger und verwies auf gute Umfragewerte „trotz oder wegen blauer Regierungsbeteiligung“. In Wels habe Rabl „schier Unglaubliches“ geschafft, in dem er den Schuldenberg auf nahezu null reduziert habe. Dies sei durch eine Verwaltungsreform, Bürokratieabbau und unternehmerisches Denken gelungen.
Lassenberger stellte dem das Beispiel Innsbruck gegenüber, in dem keinerlei Reformwille zu erkennen sei. Bei der Wahl 2030 müsse es eine Trendwende geben – mit ihm als Bürgermeister.
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