Klein-Lkw auf Abwegen, hieß es am Dienstag im Tiroler Oberland: Das Navi hatte einen Syrer (29) in Fließ im Bezirk Landeck auf einen schmalen Wanderweg gelockt. Der Lenker bewies „Ausdauer“, doch irgendwann kam das Fahrzeug nicht mehr weiter und blieb regelrecht stecken. Feuerwehr und Abschleppdienst mussten her!
Gegen 14 Uhr wurde die örtliche Feuerwehr zu der Fahrzeugbergung alarmiert. Der 29-jährige Syrer war mit seinem Transporter über einen schmalen Wanderweg bei der Antoniuskapelle zwischen Fließ und Eichholz gefahren. Offenbar hatte ihn das Navi über diese „Route“ geleitet.
Endstation vor Murenabbruch
„Im Zuge der Erkundung stellte sich heraus, dass der Klein-Lkw den schmalen Weg bis zu einem Murenabbruch befahren hatte“, schildert die Feuerwehr. Dort kam das Fahrzeug nicht mehr weiter – es steckte sprichwörtlich in der Klemme. Alleine kam der Syrer aus dem Schlamassel nicht mehr heraus!
Einsatz zog sich in die Länge
Zur Sicherung und Bergung des Klein-Lkw wurden die Feuerwehr Fließ sowie ein Abschleppdienst verständigt. Die Bergung erwies sich aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse als besonders aufwendig und zog sich über einen längeren Zeitraum.
Die Feuerwehr stand mit zwei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften im Einsatz. Gemeinsam mit dem Abschleppdienst konnte der Transporter schließlich geborgen werden.
Auch Neunsitzer-Kleinbus steckte fest
Der Lenker blieb bei dem Vorfall unverletzt. Für die Feuerwehr war dies dort übrigens nicht der erste Einsatz. Erst vor zwei Wochen sei dort ein deutscher Neunsitzer-Kleinbus stecken geblieben ...
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