Dass man dem Navigationsgerät nicht blind vertrauen sollte, beweist ein aktueller Zwischenfall im Tiroler Unterland: Ein Reisebus, der eigentlich Schüler abholen sollte, „verirrte“ sich auf einen Almweg und blieb dort bei Schnee und Eis stecken. Dem Busfahrer gefiel dies gar nicht, wie Wanderer zu sehen und vor allem zu hören bekamen ...
Ein großer Reisebus auf einem Almweg? Noch dazu bei Schnee und Eis? Wanderer in der Tiroler Wildschönau trauten am Freitag wohl ihren eigenen Augen nicht, als sie plötzlich das schwere Gefährt inmitten der Idylle sahen.
Schüler und Lehrer mussten warten
Der Reisebus aus Bayern hätte eigentlich Schüler und Lehrer, die in der Region auf Skiwoche waren, bei deren Unterkunft abholen sollen. Doch das Navi hatte offenbar andere Pläne. Dieses führte den Lenker nämlich nicht zum Quartier, sondern auf einen noch schnee- und eisbedeckten Almweg.
Deutsch sprach er nur sehr bruchstückhaft, aber Fluchen ging erstaunlich international.
Ein Augenzeuge zur „Krone“
Dort kam das Gefährt letztlich vom Weg ab und blieb stecken. Den Fahrer brachte die „Panne“ zur Weißglut. Zeugen sprechen von einem „fluchenden Chauffeur“, der nicht genau sagen konnte, wo er eigentlich ist und hin wollte. „Deutsch sprach er nämlich nur sehr bruchstückhaft, aber Fluchen ging erstaunlich international“, so die Augenzeugen.
Bus aus misslicher Lage befreit
Der Reisebus musste schließlich aus seiner misslichen Lage befreit werden. Der Buschauffeur dürfte sich wohl mit der Zeit auch wieder beruhigt haben. Und die Schüler und Lehrer kamen von der Skiwochen etwas später als geplant nach Hause. Hoffentlich ohne weitere Zwischenfälle ...
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