Zwar ist Lothar Matthäus davon überzeugt, dass Jürgen Klopp in puncto Kaderplanung ein genaues System hat, dennoch werde es für den einen oder anderen Spieler negative Überraschungen geben ...
„Die Spieler live im Stadion zu sehen, mit ihnen und mit den Vereinstrainern zu sprechen. Für mich ist das die Normalität, aber die ist durch (Julian) Nagelsmann ein bisschen verloren gegangen. Klopp ist dort, wo ein Nationaltrainer an den Wochenenden sein sollte“, gefällt Matthäus die Herangehensweise des neuen Bundestrainers.
Wer es für die Nations-League-Spiele gegen die Niederlande (24.9.), Griechenland (27.9.), Serbien (1.10.) und Griechenland (4.10.) in die Auswahl des 59-Jährigen schaffen wird, traut sich der Experte allerdings nicht zu prognostizieren. Die eine oder andere Enttäuschung werde sich jedenfalls nicht vermeiden lassen. „Ich glaube, dass es nicht nur positive Überraschungen geben wird. Es wird auch Spieler geben, die überrascht sein werden, dass sie nicht dabei sind“, meinte Matthäus in seiner Sky-Kolumne.
Umbruch nach WM
Seit August ist Klopp als Trainer des deutschen Nationalteams tätig, nachdem Nagelsmann infolge der enttäuschenden WM in Nordamerika seinen Rücktritt erklärt hatte.
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