Das heimische Seilbahn-Unternehmen Doppelmayr kann dank internationaler Großprojekte zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr sein. Der Umsatz wurde um über neun Prozent gesteigert.
Die Vorarlberger Doppelmayr-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025/26 einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro erwirtschaftet, ein Plus von 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ausschlaggebend für das Wachstum trotz geopolitischer Herausforderungen und eines anspruchsvollen Marktumfelds waren internationale Großprojekte, starke Kernmärkte und Innovation, erklärte der Seilbahnbauer am Montag.
Die Nachfrage nach Seilbahnen für Wintersport und Ganzjahrestourismus sowie für urbane Mobilität sei weiter auf hohem Niveau. Als wichtige Projekte des am 31. März geendeten Geschäftsjahres nannte Doppelmayr etwa die urbane Seilbahn in Paris sowie touristische Anlagen in Italien, den USA und in der Schweiz. Deren Umsetzung habe wesentlich zur positiven Geschäftsentwicklung beigetragen.
Urbane Seilbahnen in Umsetzung
Die Entwicklung in den Kernmärkten Österreich, dem gesamten Alpenraum und Nordamerika sei weiter positiv, hieß es, zudem spiele Asien im Bereich Ganzjahrestourismus eine wichtige Rolle. In Lateinamerika seien mehrere urbane Seilbahnprojekte in Vorbereitung und Umsetzung.
Die Doppelmayr-Märkte hätten sich 2025/26 erneut sehr robust gezeigt, so Thomas Pichler aus dem Executive Board und seine Gremiumskollegen Michael Köb, Arno Inauen und Gerhard Gassner. Die breite internationale Aufstellung schaffe Stabilität und eröffne neue Wachstumschancen. Das Umsatzplus zeige, dass langfristige Ausrichtung, finanzielle Stabilität und konsequente Projektumsetzung die richtige Grundlage für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung seien.
Dazu setze man auf innovative Technologien: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz eröffneten neue Möglichkeiten für den Seilbahnbetrieb. Weiter investieren will Doppelmayr auch in Standorte und den Ausbau seiner Teams. Die 3987 Mitarbeitenden (plus 5,4 Prozent) seien ein zentraler Erfolgsfaktor, hieß es. An den internationalen Märkten blieben die Rahmenbedingungen herausfordernd, so der Ausblick. Doppelmayr sehe sich aber „gut für die Zukunft gerüstet“.
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