Ein kleiner Makel

„Team Vorarlberg“ mit beeindruckender Bilanz

Sport-Mix
14.09.2026 18:55

Das „Team Vorarlberg“ von Mastermind Thomas Kofler ist in dieser Saison eine wahre Macht im heimischen Radsport. Am Sonntag fixierte man in Königswiesen das historische Bundesliga-Doppel mit Siegen in der Einzel- und Teamwertung. Aber auch auf internationaler Ebene sorgten Colin Stüssi und Co. 2026 für Furore. Gar alles verlief aber dennoch nicht nach Wunsch.

„Dass es am Sonntag mit beiden Gesamtsiegen, also in der Einzelwertung mit Philipp Hofbauer und wie bereits im Vorjahr in der Teamwertung, freut mich schon sehr“, verrät Thomas Kofler, Mastermind des „Team Vorarlberg“, das sich in seiner 28. Saison erstmals das „Double“ in der Rad-Bundesliga holen konnte. „Hofi hat es in Königswiesen sehr gut gemacht, seine Nerven perfekt unter Kontrolle gehabt. Er ist immer an Ricci Zoidl dran gewesen und hat sich verdient die Gesamtwertung geholt.“

Macht in der Bundesliga
Nicht die ersten Erfolge der Rankler Continental-Équipe in dieser Saison! Zusätzlichen zu den vier Tagessiegen bei der Road Cycling League Austria durch den Deutschen Tobias Nolde (2x), Hofbauer und Colin Stüssi (Sz) beim Finale, zeigten die „Vorarlberger“ auch bei internationalen Rennen immer wieder groß auf!

Siege in Polen und in der Karibik
So holte Stüssi den Gesamtsieg bei der Tour of Malopolska, wo er ebenso wie Giacomo Ballabio auch einen Tagessieg landen konnte. Nolde und Kilian Feurstein (2x) gewannen bei der Tour de la Guadeloupe drei Etappen. Feurstein brachte zudem das Trikot des Punktbesten aus der Karibik ins Ländle. Der Dornbirner hatte davor bereits mit einem Tagessieg bei der internationalen Oberösterreich-Rundfahrt sein Talent bewiesen. Dort hatte auch Dominik Röber eine Etappe gewinnen können.

Was Kofler ein wenig schmerzt
Bei allen Erfolgserlebnissen – aber es wäre vielleicht noch mehr gegangen. „Es schmerzt uns immer noch, dass Colin krankheitsbedingt für die Tour of Austria passen musste“, gesteht Kofler. „Der war nach dem Höhentrainingslager in Osttirol wirklich in sensationeller Form.“ Zudem muss man auch beim GP Vorarlberg in Nenzing weiterhin auf den ersten Sieg seit 2019 warten 

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