Die ADA Möbelwerke haben einen neuen Besitzer: Der kroatische Unternehmer Renato Radić hat das in die Pleite geschlitterte Unternehmen übernommen. ADA soll als österreichisches Unternehmen mit Hauptsitz im oststeirischen Anger fortgeführt werden.
180 Mitarbeiter waren im heurigen Frühjahr von der ADA-Pleite in Anger betroffen. 30 Millionen Euro Schulden hatten diesen Schritt unumgänglich gemacht. Im Sommer wurden dann Restware und sogar die Produktionsmaschinen versteigert. Jetzt gibt es aber doch eine Zukunft. Der kroatische Möbelunternehmer Renato Radić (mit Prima der größte Möbelproduzent Kroatiens) ist neuer Eigentümer.
ADA wird als eigenständiges Unternehmen fortgeführt: mit eigener Marke, eigener Geschäftsführung und eigenem Vertrieb. Der Hauptsitz bleibt in Österreich, die Produktion in Ungarn und Rumänien läuft unverändert weiter. „Ich komme selbst aus einem Familienunternehmen, das 1995 in einer kleinen Werkstatt begonnen hat. Deshalb weiß ich, was ein Name wie ADA wert ist und was über Jahrzehnte an Handwerk, Wissen und Vertrauen in dieses Unternehmen eingegangen ist“, sagt Radić. „Diese Tradition zu erhalten, ist der Grund für diese Investition. Ich denke in Generationen, nicht in Quartalen.“
Für die Zukunft sei auch eine Wiederaufnahme der Fertigung in Anger Thema, die werde gerade geprüft. Bei der Möbelmesse M.O.W. im deutschen Bad Salzuflen zeigt ADA bereits die neue Kollektion „Alpine“.
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