Laut Renate T.s Reiseunterlagen sollte das von ihr gebuchte Hotel direkt am See liegen. Doch dann kam die böse Überraschung. Jeden Tag saß die Pensionistin zwei Stunden im Bus, um zum Lago Maggiore zu kommen. Eine Stunde hin, eine zurück.
Rund 1000 Euro hat Renate T. für die Busreise an den Lago Maggiore bezahlt. Laut Reiseunterlagen sollte die Unterkunft direkt am Ufer liegen. Vor Ort gab es dann aber eine böse Überraschung. „Leider waren wir in einem Hotel untergebracht, das eine Stunde vom See entfernt war“, schildert die Pensionistin aus Wien. Die Reisegruppe verbrachte daher täglich zwei Stunden im Bus für die Hin- und Herfahrt. Eine Klärung mit den Veranstaltern gelang Frau T. nicht. „Ich habe mir als Witwe diesen Urlaub nach zehn Jahren wirklich vom Mund abgespart und ich werde so schnell auch keinen Urlaub mehr machen.“
Auf Anfrage ließ uns einer der Veranstalter, GSW Touristik AG, wissen, dass es das Unternehmen, bei dem das irrtümliche Angebot gebucht worden war, in dieser Form und mit den Verantwortlichen nicht mehr gebe. Es habe sich um eine einmalige Ausnahmesituation gehandelt. Als Entschädigung bekommt Frau T. nun 100 Euro in bar zurück.
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