„Komm kurz reden!“ Zwei Männer (21 und 24 Jahre alt) mussten sich wegen teils schwerer Körperverletzung am Landesgericht verantworten. Beide wurden schuldig gesprochen.
Sie waren befreundet. Doch dann ist „etwas passiert“. Als sich die beiden am 23. Mai am Bahnhof in St. Pölten wiedertrafen, eskalierte die Saison. Ein Kiefer- und Nasenbeinbruch waren die Folge. Nun mussten sich der 21-jährige, vorbestrafte Tschetschene und der 24-Jährige wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten.
„Komm kurz reden“
Es habe ein Problem zwischen den beiden gegeben, daher suchte der 21-Jährige mit Unterstützung zweier schlagfertiger Kumpanen und eingeworfener Benzos das Gespräch. Der ältere der beiden Angeklagten hatte behauptet, vom Russen bereits ein anderes Mal von hinten angegriffen worden zu sein. Die „Plauderei“ wurde kurzerhand auf den Bahnsteig verlagert. Dort angekommen, kassierte der 24-Jährige prompt den ersten Faustschlag. Die Schlägerei wurde dann auf einen anderen Bahnsteig verlagert.
„Habe alleine gegen drei Männer gekämpft“
„Ich habe mich nur verteidigt, sonst wäre ich gestorben“, erklärt der Erstangeklagte (24). Doch wilde Tritte und Schläge gegen den auf den Gleisen liegenden Kontrahenten zeugten dann nicht mehr von Notwehr. „Ich habe alleine gegen drei gekämpft und konnte nicht davonlaufen“, versucht der 24-Jährige zu erklären. Für ihn gab es eine dreimonatige Bewährungsstrafe, der 21-Jährige fasste 15 Monate teilbedingte Haftstrafe aus – nicht rechtskräftig.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.