Vor knapp drei Monaten schwebte der SV Wienerberg noch auf Wolke sieben. Souveräne Stadtliga-Meisterschaft, Landescup-Sieger und der langersehnte Aufstieg in die Ostliga. Doch auch hier galt: je höher der Flug, desto tiefer manchmal der Fall ...
Denn nach sechs Runden sind die Überflieger der Vorsaison auf dem harten Boden der Realität angekommen, stehen mit null Zählern und 22 Gegentoren als Stockletzter da. Ein Absturz mit Ansage? Nicht ganz. „Den einen oder anderen Zähler hätten wir uns schon gewünscht. Aber wir wussten, dass es schwierig wird“, knirscht Obmann Gerhard Saurer.
Bester Spiel ging abhanden
Eh klar, die Favoritner gingen quasi mit dem Meister-Kader in die neue Saison, die große Flut an Zugängen blieb aus. Im Gegenteil: Mit Jan Mülner (jetzt Ebreichsdorf) ging jener Stürmer von Bord, der Wienerberg mit satten 38 Volltreffern überhaupt erst in die Drittklassigkeit bombte. „Eine unfassbare Einzelleistung, die wir gerade in unserer Situation nicht ersetzen können. So ein Goalgetter in unseren Reihen würde uns das Ankommen erleichtern“, so Saurer.
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