Am Nussensee sorgte im Hochsommer der Fund von Kriegsrelikten für Aufsehen. Nachdem der See beinahe ausgetrocknet war, wurden Waffen und Munition gefunden. Nun warnt auch die bayerische Polizei davor, dass im Bereich der Donau wegen des noch immer niedrigen Wasserpegels womöglich gefährliche Kriegsrelikte auftauchen.
Bereits am 18. Juli fand ein 23-Jähriger in der Donau – auf Höhe der Oberen Donaulände in Passau – aufgrund von Niedrigwasser einen waffenähnlichen Gegenstand, der schon stark verrostet war, und informierte die Polizei.
Wie sich jetzt herausstellte, handelt es sich dabei um ein Maschinengewehr aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Polizei warnt davor, im Falle eines Fundes, die Waffen anzugreifen. Unterdessen geht das Warten auf den großen Regen weiter.
Wert nur an einer Messstelle akzeptabel
Denn auch der Niederschlag am Mittwoch war nicht genug. Die Flüsse und Bäche sind noch immer niedrig, vor allem der Grundwasserspiegel hat sich noch nicht erholt. Der Hydrografische Dienst des Landes wies am Mittwoch an einer einzigen Messstelle einen mittleren Grundwasserstand aus. Alle anderen waren niedrig oder sogar sehr niedrig.
Christian Resch, Meteorologe bei GeoSphere Austria hat keine guten Nachrichten. „Es wird auch in den kommenden Tagen wenig bis gar keinen Niederschlag geben. Am Wochenende wird es warm und sonnig. Was danach kommt, sieht aus derzeitiger Sicht sehr unbeständig aus“, macht Resch nicht allzu viel Hoffnung auf den großen und ergiebigen Regen.
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