Besonders engagiert

19-Jähriger zum oö. Zivildiener des Jahres ernannt

Oberösterreich
09.09.2026 16:30
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Maximilian Heigl aus Haibach im Mühlkreis wurde für sein besonders Engagement im Rahmen seines Zivildienstes im Kepler Universitätsklinikums ausgezeichnet. Am Dienstag wurde ihm im Bundeskanzleramt in Wien sein Preis verliehen.

„Mit dieser Auszeichnung habe ich nicht gerechnet und freue mich riesig darüber“, meinte Maximilian Heigl (19) nach seiner Nominierung zum Zivildiener des Jahres 2026 – Landessieger Oberösterreich. Seit 2. Jänner ist der 19-Jährige am Kepler Uniklinikum (KUK) in Linz auf der Radiologie eingesetzt, zeichnete sich dort vor allem mit außergewöhnlichem Engagement und seinem empathischen Umgang mit Patienten aus.

Wertschätzendes Wesen
Der gelernte Beschriftungsdesigner und Werbetechniker begleitet dort täglich Menschen, die nach Unfällen häufig mit Schmerzen oder Angst ins Krankenhaus kommen. Gerade deshalb sei seine ruhige, wertschätzende Art so wertvoll. Das bestätigt auch Daniel Schneeweis. Er ist Leiter der Radiologietechnologie am KUK und hat den 19-Jährigen nominiert.

Von Kollegen nominiert
„Wir sind unglaublich stolz auf unseren Maxi. Was ihn auszeichnet, ist seine Selbstverständlichkeit, mit der er hilft. Man muss ihm nicht sagen, wo gerade Unterstützung gebraucht wird – er sieht es und packt an“, schwärmt Schneeweis. Doch nicht nur im Krankenhaus zeichnete sich der Zivildiener aus. Er engagierte sich auch bei Berufsmessen und Veranstaltungen des Spitals. Dort führte er unter anderem Reanimationsübungen mit Kindern und Jugendlichen durch.

Preisverleihung in Wien
Am Dienstag fand im Bundeskanzleramt in Wien die Preisverleihung statt. Dabei bekam Heigl in Anwesenheit von Vertretern des Spitals und der Landespolitik von Bundesministerin Claudia Bauer den Preis überreicht. „Wir arbeiten in Oberösterreich täglich dafür, dass die Gesundheitsversorgung gut und stark bleibt. Menschen wie Maximilian Heigl leisten dazu einen sehr wertvollen Beitrag“, meinte etwa LH-Vize und Gesundheitsreferentin Christine Haberlander.

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