Eine Woche ist seit dem grausigen Leichenfund in Vöcklabruck in Oberösterreich vergangen. Spielende Kinder hatten die 53-jährige Sonja K. mit mehreren Stichverletzungen entdeckt, der Notarzt konnte ihr nicht mehr helfen. Weiterhin bleiben viele Fragen offen, die Ermittlungsbehörde hält sich aber bedeckt.
Wenn man im Vöcklabrucker Stadtteil Dürnau entlang der Ager spaziert, erinnert nichts mehr daran, was sich hier vergangene Woche abgespielt haben soll. Wie berichtet, fanden dort am Dienstag Kinder beim Spielen eine Frauenleiche. Die Polizei sperrte den möglichen Tatort daraufhin großflächig ab, auch Taucher suchten in dem Fluss nach einer Tatwaffe.
Mörder noch auf freiem Fuß
Während die Absperrbänder schon längst wieder verschwunden sind, bleibt die zentrale Frage weiterhin ungeklärt: Wer hat das Leben der 53-jährigen Sonja K. auf dem Gewissen? Denn nach wie vor fehlt von dem Täter oder der Täterin jede Spur. Eine durchgeführte Obduktion ergab jedenfalls Fremdverschulden.
Viele Fragen bleiben weiter unbeantwortet
Der Leichnam wies gleich mehrere Stichwunden – auch im Bereich des Rückens – auf. „Es gibt nichts Neues zu berichten. Die Ermittlungen laufen, wir lassen der Polizei ihre Arbeit machen“, heißt es dazu Dienstagmittag auf „Krone“-Anfrage von der Staatsanwaltschaft Wels.
Somit bleiben mehr als eine Woche nach dem Ableben der 53-Jährigen weitere spannende Fragen offen: Wann genau ist die Frau, die vor ihrem Tod in der offenen psychiatrischen Abteilung des nahen Salzkammergut-Klinikums Vöcklabruck untergebracht war, gestorben? Ist der Fundort auch der Tatort? Wurde die Tatwaffe gefunden? Und: Gibt es Verdächtige?
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