Entscheidende Szene?

Horvath ärgert sich: „Habe gedacht, ich kann …“

Champions League
09.09.2026 07:37
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Guter Auftritt, aber am Ende ohne Lohn! Der LASK hat sein Champions-League-Debüt gegen AEK Athen 0:1 verloren und dabei auch zwei gute Chancen liegen gelassen. Neben jener von Sasa Kalajdzic in der Nachspielzeit hatte auch Sascha Horvath die Gelegenheit das Spiel früh in der zweiten Halbzeit auszugleichen. Eine verpasste Chance, über die sich der Kicker selbst ärgert und die bei Experten für Diskussionen sorgt. 

Nach einem Traumfreistoß von Razvan Marin (21. Minute) war der LASK in Rückstand geraten und hatte bis zur Halbzeit mit den Folgen zu kämpfen. Doch aus der Pause kamen die Linzer schließlich wieder mit deutlich mehr Selbstbewusstsein und hatten die große Chance früh in Halbzeit zwei dem Spiel noch eine andere Richtung zu verpassen.

Doch Horvath verpasste die große Gelegenheit. Der Routinier zog allein in Richtung AEK-Torhüter Alberto Brignoli, bei seinem Abschluss aufs kurze Eck war der Tormann per Fußabwehr zur Stelle. „Ich habe gedacht, ich kann ihn im kurzen Eck überraschen, aber ich muss ihn einfach ins lange reinschieben“, ärgert sich Horvath nach dem Spiel gegenüber „Sky Sport Austria“. 

Fjörtoft kritisiert Körpersprache
Eine Szene, über die schließlich auch die beiden Ex-Kicker und Sky-Experten Andreas Herzog und Jan Age Fjörtoft diskutierten. Der Norweger kritisierte dabei, dass bereits die Körpersprache des LASK-Kickers verraten habe, dass er nicht an den Treffer glauben würde. Herzog nahm Horvath etwas in Schutz und betonte auch die gute Aktion, die dem verpassten Abschluss vorausgegangen war. 

Andreas Herzog
Andreas Herzog(Bild: GEPA)

Allerdings blieb am Ende das Fazit, dass man hier eine gute Chance verpasst hat, dem Spiel noch eine andere Richtung zu geben. Generell hat der Double-Sieger der Vorsaison viel Lehrrgeld zahlen müssen. „Man hat gesehen, dass es der erste Auftritt auf der größten Bühne des Klubfußballs ist. Ich hätte mir ein bisschen mehr erwartet. Man kann sagen, gleich nach der Pause die Chance von Horvath und vor allem die letzte Aktion vom Sasa Kalajdzic, aber zwischendurch war AEK Athen schon besser“, so Herzog abschließend. 

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