Nach Brand:

Freude über neue Sportlerbleibe in Rohrbach

Vorarlberg
09.09.2026 18:00
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

In Dornbirn (Vorarlberg) kann nun wieder standesgemäß trainiert werden. Vor Monaten wurde das dortige Clubheim zum Fraß der Flammen. Nun dauert es nicht mehr lange, bis das neue Clubheim feierlich eröffnet wird. 

Endlich ist es soweit: Nach dem verheerenden Brand hat die Stadt Dornbirn das zerstörte Clubheim auf der Sportanlage Rohrbach neu errichtet. Nach rund eineinhalb Jahren steht damit wieder die notwendige Infrastruktur für den Sport- und Vereinsbetrieb bereit. Da trifft es sich gut, dass die Admira Dornbirn heuer ihr 80-Jahr-Jubiläum begeht und am 20. September feiert – denn da wird dann auch gleich das neue Clubheim feierlich eröffnet. Insgesamt stehen nun rund 960 Quadratmeter überdachte Fläche zur Verfügung, untergebracht sind neben den Umkleiden und den Sanitärbereichen auch Räume für den Verein, Küche, Ausschank, Lager- und Technikräume. Auch ein überdachter Gastbereich ist Teil des Gebäudes. Ebenfalls wiederhergestellt wurde zudem die Tribüne.

(Bild: Stadt Dornbirn)
(Bild: Stadt Dornbirn)
(Bild: Stadt Dornbirn)
(Bild: Stadt Dornbirn)

Holzbausystem
Errichtet wurde das Clubheim als Holzsystembau. Ein großer Teil der Bauteile wurde vorgefertigt und anschließend auf der Sportanlage montiert. Dadurch konnte insbesondere die Errichtung des Rohbaus in kurzer Zeit erfolgen. Nach dem Baustart im Frühjahr folgten der Innenausbau, die Haustechnik und die Ausstattung.

Das Flachdach ist begrünt und mit einer Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung ausgestattet. Luftwasserwärmepumpen übernehmen die Wärmeversorgung. Damit wurde beim Wiederaufbau auch die technische und energetische Qualität des Gebäudes weiterentwickelt.  „Nach dem Brand war es wichtig, rasch zu reagieren und gleichzeitig eine langfristig gute Lösung für die Sportanlage zu entwickeln. Mit dem neuen Clubheim stellen wir der Admira wieder eine moderne Infrastruktur zur Verfügung. Mein Dank gilt allen, die an der Planung und Umsetzung beteiligt waren“, erklärte dazu Bürgermeister Markus Fäßler (SPÖ).

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