Ein neues Beratungsmodell soll die Stärken von Frauen sichtbar machen und Wege zum Arbeitsmarkt aufzeigen. Dafür arbeitet das Arbeitsmarktservice Vorarlberg (AMS) mit der Frauenberatungsstelle zusammen.
Nicht weniger als 60 Prozent der Personen ohne AMS-Meldung, die dem Arbeitsmarkt jedoch nicht oder nur geringfügig zur Verfügung stehen, sind weiblich. Die Gründe dafür sind vielfältig: Gesundheitliche Einschränkungen, Pflege und Betreuung von Angehörigen und Kindern, fehlende Deutschkenntnisse, Fehlinformationen oder Unsicherheiten zählen dazu. Das soll sich ändern – gemeinsam mit dem AMS startet die Frauenberatungsstelle femail nun ein neues Programm namens „MIA“: In offenen Treffs und fortlaufenden Gruppen sollen Frauen Raum erhalten, sich in vertrauensvoller Atmosphäre auszutauschen, ihre Stärken zu entdecken und abseits von Vermittlungsdruck neue Perspektiven zu entwickeln.
Angebot soll Lücke schließen
„MIA“ soll eine Lücke schließen zwischen potenziellen Arbeitnehmerinnen und bereits bestehenden Schulungs- und Beratungsangeboten. In den Coaching-Gruppen werden an bis zu fünf Terminen Themen wie finanzielle Sicherheit, eigene Stärken und Kompetenzen besprochen. Der erste Treff geht am 16. September um 8.30 Uhr im Caritas-Wirkraum in Dornbirn über die Bühne. Infos zum Angebot unter: www.femail.at/projekte/mia/
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