Es ist wieder Grillhennele-Zeit: Die Herbstmesse hat am Mittwoch in Dornbirn (Vorarlberg) bei Regenwetter ihre Tore geöffnet: 220 Aussteller sollen die Besucher in die Hallen locken – zudem wurde der Eintrittspreis halbiert.
Am Mittwoch wurde die 78. Ausgabe der Vorarlberger Herbstmesse offiziell eröffnet: Bis 13. September präsentieren rund 220 Unternehmen ihre Angebote. Neue thematische Schwerpunkte bilden die sogenannten Holzwelten und eine Ausstellung zur Entwicklung der Landtechnik. Es ist die erste Herbstmesse unter dem neuen Geschäftsführer Nilly Nail. Und neu sind auch die Eintrittspreise, diese lagen im Vorjahr für Erwachsene noch bei 11 bzw. 12 Euro, heuer nur noch bei 6 Euro. Im Vorjahr zahlten Kids von 6 bis 14 Jahren 6 bzw. 5,5 Euro, heuer dürfen sie gratis ins Messegelände. Vonseiten der Messe heißt es dazu, dass man ein Signal für Leistbarkeit aussenden wolle. „Die Herbstmesse soll ein Treffpunkt für Menschen aller Generationen bleiben. Der günstigere Eintritt unterstreicht ihren Charakter als regionales Volksfest und gesellschaftlicher Höhepunkt im Herbst“, sagt Nail dazu. Die reduzierten Preise können aber wohl auch als Reaktion auf das von Jahr zu Jahr nachlassende Publikumsinteresse gewertet werden.
Auch die Ausstellerzahl hat sich reduziert: Von 300 im Vorjahr auf 220 heuer. Das Angebot wurde auch auf weniger Hallen verteilt, zudem wurden Sport – und Veranstaltungsbereiche getrennt. Die „Holzwelten“ zeichnen den Weg des heimischen Holzes vom Baum bis zum fertigen Produkt nach. Gemeinsam mit der Vorarlberger Holzbaukunst präsentiert die Herbstmesse rund 50 prämierte Bauwerke. Heimische Holzarten sowie Projekte aus Architektur, Möbelbau und Designsollen die Bedeutung des Werkstoffs für Vorarlberg verdeutlichen. Der Werkraum Bregenzerwald und die Initiative „die venstermacher“ ergänzen den Schwerpunkt mit Beispielen aus Handwerk und Gestaltung.
Konzerte am Abend
Die Ausstellung zur Landtechnik spannt den Bogen von historischen Werkzeugen, Geräten und Traktoren bis zu aktuellen Entwicklungen in der Land- und Forstwirtschaft. Moderne Maschinen sowie Anwendungen aus dem Bereich Smart Farming sollen zeigen, wie digitale Technologien und vernetzte Systeme heutige Arbeitsabläufe verändern. Herzstück der Messe bleibt aber der regionale Marktplatz. Unternehmen, Produzenten und Dienstleister präsentieren Angebote aus den Bereichen Wohnen, Haushalt, Genuss und Lifestyle. Für Kinder steht unter anderem die laut Messeverantwortlichen größte Hüpfburg Europas zur Verfügung. Auch für die Abendunterhaltung hat man sich einiges einfallen lassen: Von „Tribute to Adriano Celentano“ mit italienischen Klassikern über „Beats & Brass“ (Blasmusik mit modernen Klängen) bis zu „Tracht‘n Vibes“ sollen die Besucher auch nach dem offiziellen Ende der Messetage weiter auf dem Areal halten. Die Messe läuft bis 13. September.
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