Neue Details zu dem bewaffneten Raubüberfall auf einen Juwelier in Wien-Margareten Anfang September: Der Verdächtige hatte seine Tat offenbar monatelang vorbereitet und geplant. Ausgerechnet die Tür des Geschäfts machte dem 36-Jährigen dann aber einen Strich durch die Rechnung.
Der 36-Jährige hatte am 4. September einen Mitarbeiter eines Juweliers in der Reinprechtsdorfer Straße mit einer CO₂-Pistole bedroht. Dieser setzte sich zur Wehr, konnte ins Freie flüchten und sperrte den Räuber im Geschäft ein.
WEGA-Festnahme nach Überfall
Allerdings schaffte es der Verdächtige aus dem Geschäft zu entkommen und flüchtete in ein Mehrparteienhaus. Im Keller klickten wenig später die Handschellen und die WEGA-Beamten nahmen ihn fest.
Wie die Polizei nun mitteilte, war der Täter zwar „akribisch“ auf den Überfall vorbereitet. Allerdings machte ihm das Ein- und Ausgangssystem des Geschäfts einen Strich durch die Rechnung.
Tat war monatelang geplant
Dabei hatte der 36-Jährige laut Polizei offenbar kaum etwas dem Zufall überlassen. Bereits Monate zuvor soll er den Entschluss zum Überfall gefasst und das Geschäft in den Tagen vor der Tat beobachtet haben. Für seine Flucht wollte er sogar einen gestohlenen Pkw verwenden.
Dafür soll er einer Reinigungskraft eines Hotels eine Schlüsselkarte gestohlen und damit mehrere Hotelzimmer durchsucht haben. Neben kabellosen Kopfhörern erbeutete er dabei auch einen Autoschlüssel. Sein Problem: Das dazugehörige Fahrzeug konnte er nicht finden. Auch Utensilien, mit denen er nach dem Überfall sein Aussehen verändern wollte, hatte der Mann sogar vorbereitet.
Zahlreiche Gegenstände sichergestellt
Die Polizei stellte unter anderem Schmuck, die CO₂-Pistole, ein Messer, eine Sturmhaube und den gestohlenen Autoschlüssel sicher. Der 36-Jährige zeigte sich laut Polizei geständig und befindet sich in Haft.
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