Robin Räikkönen macht den nächsten Schritt auf dem Weg nach oben. Der erst elfjährige Sohn von Ex-Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen wird in das Junior-Team von Red Bull Racing aufgenommen.
Der junge Finne ist seit frühester Kindheit im Kartsport unterwegs und konnte dort bereits national wie international Erfolge feiern. Nun wechselt er in jenes Förderprogramm, aus dem unter anderem Sebastian Vettel und Max Verstappen hervorgegangen sind.
Red Bull lobt Talent und Reife
Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies war bei der Verpflichtung der neuen Nachwuchsfahrer federführend und zeigt sich vom Sohn des bislang letzten Ferrari-Weltmeisters überzeugt. „Robin hat bereits im Kartsport außergewöhnliche Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Seine Schnelligkeit, seine Rennfertigkeiten und sein natürliches Talent haben ihn zu einem der vielversprechendsten jungen Fahrer seiner Altersklasse gemacht.“
Gleichzeitig will Red Bull den Elfjährigen behutsam aufbauen und ihm keinen „unnötigen Druck auferlegen“. Auch charakterlich soll Robin seinem berühmten Vater durchaus ähneln. Mekies erklärt: „Er beeindruckt durch seine Reife, seine gelassene Art und seine klare Konzentration auf das Fahren.“
Kimi Räikkönen stolz
Kimi Räikkönen freut sich über den nächsten Karriereschritt seines Sohnes. „Wir sind alle begeistert und freuen uns sehr, dass Robin ausgewählt wurde, seine Rennkarriere als Mitglied des Red Bull Junior Teams fortzusetzen. Laurent und alle anderen bei Red Bull haben uns während unserer gesamten Gespräche unglaublich unterstützt.“
„Talent unter Beweis gestellt“
Der 349-fache Grand-Prix-Teilnehmer sieht im Red-Bull-Programm die richtige Umgebung für die weitere Entwicklung seines Sohnes. „Sie bieten ein überzeugendes und umfassendes Programm, um Robins Entwicklung in den kommenden Jahren zu fördern und ihm all die Erfahrung zu vermitteln, die er benötigt, um sein natürliches Talent weiterzuentwickeln – ein Talent, das er bei all seinen bisherigen Kart-Rennen bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat“, ergänzt Räikkönen.
Robin Räikkönens Verpflichtung führt an dieser Stelle die in den letzten Jahren angestoßenen Änderungen am Programm weiter. Lange war das ursprünglich von aufgebaute System darauf ausgelegt gewesen, Fahrer erst im Formelsport umfangreich zu fördern. Erst in den letzten Jaren begann man auch früher im Kartsport anzusetzen, wie es etwa Mercedes tut.
Gwen Lagrue neuer Boss für Red Bull Juniors
Aktuell befindet sich das Programm sowieso im Umbruch. Nachdem Dr. Helmut Marko mit Ende 2026 in den Ruhestand ging, hat Red Bull als Nachfolger den langjährigen Mercedes-Juniorchef Gwen Lagrue angeworben. Lagrue wird ebenfalls 2027 seinen Dienst antreten. Daneben setzt Red Bull dieses Jahr auf den langjährigen Ferrari-Mann (und Räikkönen-Vertrauten) Gino Rosato in einer Beraterrolle.
Damit erhält die nächste Generation der Räikkönens den Hebel und die Kraft von einem der renommiertesten Nachwuchsprogramme der Formel 1. Man darf gespannt sein, ob Robin in einigen Jahren bereits für Furore sorgen kann ...
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