Dass MCI-Rektor Andreas Altmann wegen seines Engagements politisch und medial anfeindet wird, ist für die NEOS nicht tragbar. „Die Posse wird immer peinlicher“, sagt LA Susanna Riedlsperger.
Offiziell ist das MCI bei der am Montag und Dienstag stattfindenden Regierungsklausur in Osttirol kein Thema. Doch inoffiziell wurde nach dem Kommentar in der „Krone“ sehr wohl darüber diskutiert, wie es nun weitergehen sollte. Der vom Land via Großformat ins Spiel gebrachte Krisengipfel im Oktober soll schon wieder vom Tisch sein – weil er eben nichts bringt. Alle Fakten liegen am Tisch, nun braucht es nur mehr eine Entscheidung, damit die renommierte Bildungseinrichtung unter ihrem Rektor Andreas Altmann endlich wieder in Ruhe arbeiten kann.
„Die politische und mediale Hetze gegen ihn muss ein für alle Mal beendet werden. Er darf nicht dafür bestraft werden, nur weil er seinen Job gut macht“, fordern hochrangige Wirtschafts- und Politvertreter.
Profitiert haben bis jetzt lediglich eine Handvoll Berater auf Kosten der Steuerzahler.

LA Susanna Riedlsperger (NEOS)
Bild: Johanna Birbaumer
Zu Wort meldeten sich am Montag dazu auch die NEOS. „Anstatt sich öffentlich zu streiten, sollte die Landesregierung endlich in die Umsetzung kommen. Man bekommt immer mehr den Eindruck, dass die Landesregierung dieses selbst verursachte Chaos einfach bis nach der Landtagswahl aussetzen will, danach soll sich jemand anderer darum kümmern. Die Leidtragenden dieser mittlerweile peinlichen Posse sind der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Tirol und die zukünftigen Studierenden. Profitiert haben bis jetzt lediglich eine Handvoll Berater auf Kosten der Steuerzahler. Dass darunter letzten Endes der Ruf des international noch angesehenen MCI leidet, ist ihnen offenbar egal“, sagt LA Susanna Riedlsperger.
Eine „Never-Ending-Story“
Der Nicht-Neubau und die Sanierung des MCI werde so immer mehr zur Never-Ending-Story. Seit Jahren werde geplant, beraten, verschoben und letzten Endes der Neubau abgesagt und stattdessen eine Sanierung inklusive Mietoption von im Privatbesitz befindlichen Immobilien angekündigt.
Doch wirklich weiter geht nichts. Für die Sanierung liege noch immer kein Konzept oder Zeitplan vor. „Der einzige Plan ist, dass man mit Steuergeld Bestandsgebäude von Immobilieninvestoren sanieren möchte. Wie das funktionieren soll und welche Kosten auf das Land dadurch zukommen, steht in den Sternen. Von groben Kostenschätzungen, Ankündigungen und Schuldzuweisungen entsteht kein einziger neuer Studienplatz“, so Riedlsperger.
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