Salzburger Liga

Minimalisten schlugen Torfabrik, 7:1 von Golling

Salzburg
05.09.2026 17:03

Der Samstag der sechsten Runde der Salzburger Liga bot gleich ein Dutzend Tore in nur zwei Spielen. Thalgau fand just gegen die erstarkten Anifer in die Erfolgsspur zurück, Golling fertigte derweil Neumarkt daheim ab.

Die Ausgangslage war klar. Anif hatte sich in den ersten fünf Runden unter Trainerneuzugang Lukas Schubert als wahre Torfabrik (15 Goals) erwiesen, Thalgau indes nur mickrige vier Törchen erzielt. Logisch, dass die Gäste beim Ex-Meister in Führung gingen. Eine Hereingabe vom linken Flügel verwertete Kröll gefühlvoll per Heber unter die Latte, nachdem er den Weg von Knipser Hödl gekreuzt hatte und am ersten Pfosten aufgetaucht war. Schon im Gegenzug gelang aber Schweiger mittels präzisem Schuss über Goalie Preyhaupt hinweg der Ausgleich. „Man kann es dann sicher besser fertig spielen, wenn wir unsere Chancen bis zur Pause nutzen“, fand Anif-Sektionsleiter Daniel Goldmann. Da Ramos und Rexhepi aber vergaben, ging es remis in die Kabine.

Joker holte Elfer raus, fixierte Sieg
Danach brachte Thalgau-Trainer Nemanja Asanovic die Entscheidung von der Bank. Nach einem vergebenen Sitzer von Buchegger holte Halilovic den Elfmeter zum 2:1 (Tor: Löw) heraus und wurde vom ebenso eingewechselten Mrkonjic zum 3:1-Endstand bedient. „Ein hart erkämpfter Sieg, aber verdient. Am Ende kann man zufrieden sein“, meinte Asanovic. „Sie haben uns überfallen, wir waren dann nicht wach und präsent genug. Da hat die Defensive bei den Tiefenläufen nicht gepasst. Weil wir vorne unsere Chancen nicht genutzt haben, geht der Thalgau-Sieg in Ordnung. Es ärgert mich aber, weil etwas gegangen wäre“, bilanzierte Anif-Coach Lukas Schubert.

Ebenso zufrieden war Trainer Philip Buck nach dem 7:1 von Aufsteiger Golling gegen Sorgenkind Neumarkt. Die Wallerseer, die sich einen Platz im Vorderfeld der Liga vorgenommen hatten, waren schon mit Wiederanpfiff geschlagen. „Das 3:0 mit der ersten Aktion nach der Pause hat das Spiel vorentschieden“, meinte Buck zum Treffer von Mitterlechner. Sein Team ließ darauf aber nicht locker. Höhepunkt: Nach Traum-Solo von Voglmaier traf Joker Poindl erst zum 5:0, machte dann per Alleingang im Nachschlag das 7:1. „Es geht in die Richtung, wie wir uns das vorstellen. Wir haben Konkurrenzkampf, alle müssen Gas geben“, so Buck. Neumarkt bleibt damit weiter sieglos und ziert mit einem Zähler das Tabellenende.

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