Die Landesspitze zieht in Lienz Bilanz über den bisherigen Ausbau Erneuerbarer Energien in Tirol. 57 neue E-Fahrzeuge wurden angeschafft, riesige Flächen an Photovoltaik errichtet.
Bei einer Herbstklausur vor drei Jahren lag der Fokus ebenfalls auf dem Thema Erneuerbare Energien. Beschlossen wurden 2023 zum Beispiel die Förderung von Unterkonstruktionen für PV-Anlagen auf großen versiegelten Flächen wie zum Beispiel Großparkplätze von Skigebieten oder Supermärkten.
PV auf bereits versiegelten Flächen
Wie die Bilanz zeigt, hat die Förderung gewirkt: 1,8 Millionen Euro hat das Land ausgeschüttet, damit wurden Investitionen von 13,5 Millionen Euro ausgelöst. 13 Anlagen sind bereits fertiggestellt, wie zum Beispiel beim Fleischhof Oberland, Marktgemeinde Rum, Verlagsanstalt Tyrolia, Bergbahnen Kitzbühel, Spar oder die Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal.
Tirols Unabhängigkeit bei der Energie ist eine zentrale Frage für den Wohlstand, den Standort und die soziale Sicherheit.
LH Anton Mattle
Weitere zehn Anlagen sind aktuell in Planung bzw. Umsetzung. In Summe haben die 23 geförderten Projekte eine Leistung von 4842 kWp, genug, um damit 970 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen zu können.
Öffentliche Gebäude als Vorreiter
Alleine auf Landesgebäuden wurden 2025 insgesamt zwölf neue PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1000 Kilowatt-Peak installiert. Insgesamt wird seit Ende 2022 eine Vervierfachung des Anlagenbestandes verzeichnet. Die Gesamtanlagenfläche beträgt aktuell rund 24.800 m². Dies entspricht einer Fläche von etwas mehr als 3,4 Fußballfeldern. Damit können weitere 1000 Haushalte versorgt werden.
Ein Teil der Energie fließt in Stromtankstellen, die den landeseigenen Fuhrpark versorgen. Derzeit umfasst der Landesfuhrpark insgesamt 362 Fahrzeuge, davon 79 reine Elektrofahrzeuge. Dies entspricht einem Anteil von 21,8 Prozent.
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