Nach Insolvenzen im AVORIS-Umfeld und einem monatelangen Baustillstand geht es nun in St. Florian in Oberösterreich weiter. Bei der „Villa am Rübenspitz“ haben die Arbeiten wieder begonnen, erste Fertigstellungen sollen im Juni 2027 erfolgen.
Im April kam der erste Schock: Die AVORIS Immobilienentwicklungs GmbH meldete Konkurs an. Als Auslöser wurden schwierigen Marktbedingungen sowie Verluste bei einzelnen Projekten genannt. Was für die „Villa am Rübenspitz“ erst einmal Stillstand bedeutete.
Vier Monate lang wurde das Areal in St. Florian bei Linz zur Geisterbaustelle. Im August dann die nächste Hiobsbotschaft: Über die Avoris GmbH wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Das Unternehmen weist Verbindlichkeiten von rund 11,5 Millionen Euro aus und strebt eine Fortführung mit einem Sanierungsplan an. Die Insolvenz wird ebenfalls mit der anhaltend schwierigen Lage am Immobilienmarkt und den gestiegenen Finanzierungskosten begründet, hieß es aus dem Unternehmen.
Zwei neue Investoren gefunden
Für das Bauvorhaben in St. Florian hat sich das Blatt jetzt allerdings gewendet. Ein deutscher Investor ist eingestiegen und hat gemeinsam mit der Unternehmensgruppe Holzhaider das Projekt übernommen. „Geplant sind 17 Wohnungen und zwei Büroflächen. Eine davon ist verkauft, auch ein Zahnarzt gilt als fixer Nutzer. Zudem sind Räumlichkeiten für eine Tagesstätte des Roten Kreuzes vorgesehen. Erste Fertigstellungen sollen im Juni 2027 erfolgen“, so Wolfgang Holzhaider.
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