Gipfeltreffen am Dach der Steiermark als Startschuss für das dritte Zukunftsforum Ramsau. Heuer dreht sich alles um den Mut, Risiken einzugehen.
Ausblick und ganz besondere Perspektiven – wohl kaum ein Ort in der Steiermark ist dafür so berühmt wie der Dachstein. In diesem Sinne ist es durchaus bezeichnend, wenn der Auftakt zum dritten Zukunftsforum Ramsau am steirischen Hymnenberg stattfindet. Denn bei der Veranstaltung in knapp einem Monat geht es mitunter darum, Ausblicke in die Zukunft zu wagen und Perspektiven zu schaffen.
So luden das Veranstalter-Trio Michaela und Christoph Stadler sowie Anton Schutti am Donnerstag zum Kick-off-Event mit einigen Protagonisten des Events auf das Dach der Steiermark. Ambitioniert und sportlich startete der Tag mit einer Wanderung zum höchsten Briefkasten der Steiermark auf 1955 Metern Höhe, am Jungfrauensteig an der Südwand des Dachsteingebirges.
„Das größte Risiko ist, kein Risiko mehr einzugehen“
Eine Bergtour mit Symbolkraft, wie die Organisatoren meinen, denn: „Man darf und muss oft ungewöhnliche Schritte setzen, um erfolgreich zu sein – wer erwartet schon, dass die Post eine Briefabgabestelle in eine Felswand häng?“ Mut zu unkonventionellen Entscheidungen, Mut zu Risiko – unter diesem Motto steht das heurige Zukunftsforum, das wieder zahlreiche Entscheidungsträger und Wirtschaftskapitäne nach Ramsau bringen wird.
Das Zukunftsforum Ramsau findet am 30. September und 1. Oktober zum dritten Mal in Ramsau am Dachstein statt. Das Event versteht sich als Impulsplattform für Entscheidungsträger. Mehr als 50 führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft teilen ihre Einblicke, Ausblicke und Perspektiven. Darunter u. a. Horst Bischof (Rektor TU Graz), Franz Mathi (COO Knapp AG), Clemens Schwaiger (Geschäftsführer „Kronen Zeitung“) oder Post-Vorstand Peter Umundum. Am Vortag (29. 9.) gibt es einen Sportgipfel mit prominenter Diskussionsrunde, der auf ORF Sport plus übertragen wird.
Alle Infos: www.zukunftsforum.net
Das Event will vor dem Hintergrund technologischer Umbrüche, wirtschaftlicher Unsicherheiten und gesellschaftlicher Veränderungen Impulse setzen und Denkanstöße zu Themen wie Digitalisierung, Innovation oder Nachhaltigkeit geben – Sport kommt dabei als gesellschaftlicher Motor mit Analogien zur Wirtschaft ebenfalls eine zentrale Rolle zu. „Gerade durch unseren Wohlstand neigen wir oft dazu, diesen zu verwalten, statt weiter zu gestalten“, sagt Christoph Stadler – „Das vielleicht größte Risiko ist heute, kein Risiko mehr einzugehen.“
Ungewöhnlich: Unter den rund 50 Vortragenden sind heuer auch zwei Schülerinnen der Ski-Hak Schladming dabei, die ein Projekt vorstellen. „Wir wollen nicht nur über die nächste Generation sprechen, sondern sie auch einbinden“, sagt Anton Schutti.
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