Das Vorarlberger Unternehmen Zumtobel hat neue Betriebszahlen vorgelegt – und nach diesen ist der Leuchtenhersteller im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 wieder zurück in der Gewinnzone.
Wie das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte, belief sich das Periodenergebnis auf 4,2 Millionen Euro, nach einem Verlust von 4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz war mit 264,1 Millionen Euro nahezu stabil. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) stieg von 6,6 auf 8,2 Millionen Euro.
Im Segment Lighting (Leuchten und Lichtlösungen) stieg der Erlös leicht um 0,2 Prozent auf 211,1 Millionen Euro. Das Segment Components (Komponenten) verzeichnete einen Umsatzrückgang um 4,8 Prozent auf 67,5 Millionen Euro. Zu der verbesserten Profitabilität trugen nach Unternehmensangaben rückläufige Materialkosten sowie Einsparungen durch das laufende Effizienzprogramm bei.
Die negativen Sondereffekte sanken im Berichtsquartal auf minus 0,7 Millionen Euro, nachdem sie im Vorjahreszeitraum vor allem wegen der Schließung eines US-Werks noch minus 7,4 Millionen Euro betragen hatten. Das berichtete operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich infolgedessen signifikant auf 7,5 Millionen Euro nach minus 0,8 Millionen Euro im Vorjahr. „Geringere Materialkosten und die konsequente Umsetzung unserer Effizienzmaßnahmen verbesserten die Ergebnisqualität unseres Unternehmens“, erklärte Vorstandschef Alfred Felder.
Gebäudesanierung als Anschieber
Im Konzern steht zudem eine geordnete Nachfolge an: Heiner Lang ist seit 1. September Vorstandsmitglied und übernimmt zum 1. Oktober den Vorstandsvorsitz von Felder. Für das gesamte Geschäftsjahr erwarten sich die Verantwortlichen weiterhin einen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau sowie eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 3 und 5 Prozent. Die Zumtobel Group gehe weiterhin von einem herausfordernden Marktumfeld mit einer verhaltenen Konjunkturentwicklung in wesentlichen europäischen Absatzmärkten und einer anhaltend schwachen Baukonjunktur aus, heißt es aus dem Unternehmen. Attraktive mittelfristige Wachstumschancen würden hingegen von regulatorischen Initiativen zur Energieeffizienz und Gebäudesanierung kommen.
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