Zu Tode gestampft

Schul-Angestellter tötete 50 Hamster in Hotel

Ausland
01.09.2026 21:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Insgesamt rund 50 Hamster soll ein 36-Jähriger auf dem Gewissen haben. Der Angestellte einer Schule traf sich in „Liebeshotels“ mit jungen Frauen und tötete dort die Nager, wie die japanische Polizei mitteilt. Der Mann wurde jetzt festgenommen.

Mindestens zweimal soll sich in Japan ein 36-jähriger Mann mit Frauen getroffen und jeweils mehr als ein Dutzend Hamster getötet haben. Am Dienstag teilte die japanische Polizei mit, dass der Mann festgenommen wurde, weil er rund 30 Hamster auf dem Gewissen habe. Damit habe er gegen den Tierschutz verstoßen.

Tötungen in Stundenhotel
Der Angestellte an einer Schule in der nördlichen Präfektur Iwate habe sich in einem sogenannten „Liebeshotel“ – einem Kurzzeithotel, das typischerweise von Paaren genutzt wird – mit einer Frau getroffen. Gemeinsam mit der 20-Jährigen soll er dann etwa 30 Nager getötet haben, wie die Zeitung „Daily Mail“ schreibt.

Bereits vor Wochen waren der Japaner und eine 19-jährige Frau wegen eines ähnlichen Vorfalls festgenommen worden. Damals wurden laut Polizei 20 Hamster zu Tode gestampft.

Videos von Tötungen am Handy
Auf dem Smartphone des Verdächtigen wurden sowohl Videos der Tötungen als auch Textnachrichten gefunden, in denen die Taten geplant worden sein sollen. „Wo töten wir die Hamster und haben Spaß“, zitierte ein Polizeibeamter etwa aus der Nachricht an eine der beiden Frauen. Die Polizei prüfe nun, ob der Mann weitere ähnliche Taten verübte.

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