Film ab: „Soko Donau“ dreht aktuell zwei neue Folgen in Graz und Stübing. Die Steiermark ist mit ihrer vielfältigen Landschaft inzwischen für viele Streifen ein beliebter Drehort. Wirtschaft und Tourismus profitieren von der Werbung auf der großen Leinwand.
Sanfte Weinhügel, imposante Berge, romantische Seen und eine lebendige Landeshauptstadt – für Film und Fernsehen ist die Steiermark als Drehort längst zu einem Dauerbrenner geworden. Nationale und internationale Produktionsfirmen finden immer wieder ihren Weg hierher, um das Bundesland von seiner besten Seite zu zeigen und auf die große Leinwand zu bringen.
„Von Jahresbeginn bis Ende August 2026 wurden in der Steiermark bereits 14 Film- und Serienproduktionen umgesetzt. Bis Jahresende sind noch weitere Produktionen geplant“, bestätigt die Cinestyria. Fortsetzungen der beliebten „Steirerkrimi“-Reihe, ein neuer „Ausseekrimi“ und Kinoproduktionen wie „Gentle Monster“ und „Vier minus drei“ gehören genauso dazu wie Dokus und Serien.
Produktionen als Wirtschaftsfaktor
So gastieren auch heuer wieder die Teams von Satel Film und „Soko Donau“ in Graz und Stübing, um zwei neue Folgen für die 22. Staffel der beliebten Krimiserie zu drehen. Der Auftakt zu den Dreharbeiten lockte die Hauptdarsteller Maria Happel, Martin Gruber, Andreas Kiendl, Gregor Seberg und Max Fischnaller am Dienstag in die Landeshauptstadt – ein Heimspiel für die beiden Steirer Seberg und Kiendl, die sich freuen, wieder daheim zu drehen.
Die Steiermark profitiert aber nicht nur durch positive Werbung von der Rolle als Drehort: „Filmproduktionen sind nicht nur ein kultureller und touristischer Faktor, sondern bringen auch konkrete wirtschaftliche Wertschöpfung in die Region“, betont Cinestyria. Während der Dreharbeiten seien es vor allem lokale Hotels und Gastronomiebetriebe sowie heimische Transport-, Technik- und Veranstaltungsunternehmen, die einen wirtschaftlichen Nutzen aus den Produktionen ziehen könnten.
Filme als Visitenkarte für die Steiermark
Hinzu kommt der langfristige Effekt für den Tourismus: „Drehorte können zu touristischen Anziehungspunkten werden, wenn Zuschauer die Schauplätze ihrer Lieblingsproduktionen besuchen möchten.“
Die Nachfrage nach der Steiermark als Drehort entwickelt sich demnach bereits seit einigen Jahren positiv, was auch die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) freut: „Graz hat viele Cineasten und ist wichtig in der Szene. Wir wünschen uns das auch für die Zukunft.“
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