Kurse, Workshops, Sommerschule: Viele Jugendliche und Kinder sind bereits zurück in den Schulen. Doch in vielen Orten Niederösterreichs (noch) ohne Direktbus.
„Wie kommt mein Sohn mit dem Bus direkt zu seiner Schule?“ – das fragte sich ein Vater, weil im Gymnasium seines Sohnes im Weinviertel derzeit Native-Speaker-Kurse angeboten werden. Und auch viele Teilnehmer der Sommerschule drängen ja jetzt wieder in die Bildungsinstitute.
Viel zu viele Leerfahrten
„Gar nicht!“, ist die Antwort. Denn der Schulbus-Linienverkehr hat erst exakt ab 7. September grünes Licht. Voller, aber auch nur eingeschränkter Verkehr zum Wiedereingewöhnen, sei laut NÖVOG-Sprecher rausgeschmissenes Geld. „Mit einem verfrühten und teuren Vorziehen des ,Schulfahrplanes‘ würden wir ein massives Überangebot an Schulbussen unspezifisch nach dem Gießkannenprinzip mehr oder weniger leer übers Land fahren lassen“, so Georg Huemer.
Sammeltaxis „als Lösungsmöglichkeit“
Ein Lösungsansatz könnte laut Huemer der Umstieg auf Anrufsammeltaxis sein. Im Projekt Weinviertel West wird genauso ein kombiniertes Angebot umgesetzt, wobei der Betriebsstart aufgrund eines Nachprüfungsantrages eines unterlegenen Bieters verzögert wird. Bis dahin muss wohl wieder das Elterntaxi herhalten.
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