Bregenz-Coach Brenner:

„Wir hatten das Spiel eigentlich unter Kontrolle“

Vorarlberg
30.08.2026 18:55

Bittere Niederlage für SW Bregenz bei den Young Violets Austria Wien. Eine, die man sich selbst zugefügt hat, mit zwei unnötigen Fehlern – einer Roten Karte und einem verursachten Elfmeter. Weiter geht es für die Festspielstädter am nächsten Samstag im ÖFB-Cup beim FAC.

„Wir hatten das Spiel komplett unter Kontrolle, und dann passiert uns das“, ärgerte sich Bregenz-Coach Martin Brenner, nachdem er und seine Mannschaft mit einem 0:2 im Gepäck aus Wien abreisen mussten. Denn nachdem Schwarz-Weiß gut in die Partie gestartet war, sah Goalie Joao Paulo nach einem unnötigen Ausflug und anschließendem Foul die Rote Karte. „Er hat nicht richtig kalkuliert. Aber auch danach waren wir wieder gut im Spiel. Wären wir mit dem 0:0 in die Pause gegangen, hätten wir Sachen korrigieren können“, meinte Brenner.

Martin Brenners Team hatte das Spiel eigentlich unter Kontrolle. Bis auf zwei unnötige Fehler.
Martin Brenners Team hatte das Spiel eigentlich unter Kontrolle. Bis auf zwei unnötige Fehler.(Bild: GEPA)

Viel Energie gekostet
Stattdessen kassierte man aus einem Elfer kurz vor der Halbzeit das 0:1 – Rodrigo Souza fiel einem Richtung Eckfahne laufenden Stürmer von hinten in die Beine, wieder unnötig. „Das hat uns viel Energie gekostet. Wir haben nicht mehr viel zugelassen und auch selbst große Chancen gehabt“, so Brenner, „aber dann war die Kraft aus und es hat nicht mehr gereicht.“ Den zweiten Gegentreffer kassierten die Festspielstädter zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit.

Eine schmerzhafte Niederlage, die zu verhindern gewesen wäre. „Aber genau aus solchen Spielen müssen wir lernen“, sagte Brenner, „vielleicht auch, dass man einen jungen Gegner einfach einmal spielen lassen und kompakt auf Fehler warten kann.“

Beim Aufwärmen war noch alles in Ordnung bei Atsushi Zaizen, in der Halbzeit musste der Japaner ...
Beim Aufwärmen war noch alles in Ordnung bei Atsushi Zaizen, in der Halbzeit musste der Japaner mit der Rettung abtransportiert werden.(Bild: GEPA)

Gehirnerschütterung
Und noch eine weitere Hiobsbotschaft gab es für Bregenz. Atsushi Zaizen musste nach einem Zusammenprall mit dem gegnerischen Goalie wegen einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus und durfte Wien erst gestern verlassen. 

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