Wegen der außergewöhnlichen Trockenheit, die in Vorarlberg in den vergangenen Wochen geherrscht hat, wurden eigens Verordnungen erlassen, um die Waldbrandgefahr einzudämmen. Nun kann Entwarnung gegeben werden.
Die von den Vorarlberger Bezirkshauptmannschaften vor etwa einem Monat erlassenen Waldbrandverordnungen werden ab Samstag wieder aufgehoben. Die regelmäßigen Niederschläge der vergangenen Tage, die insgesamt deutlich tieferen Temperaturen, der morgendliche Tau sowie die weitere Wetterprognose hätten die Waldbrandgefahr landesweit deutlich reduziert, informierte Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Donnerstag – und lobte die Bevölkerung.
Weil am Donnerstag und am Freitag noch einmal die 30 Grad-Marke erreicht werde und zudem mit einer Föhnlage zu rechnen sei, blieben die Verordnungen an diesen beiden Tagen noch aufrecht. Sie untersagen das Entzünden von Feuer und das Rauchen in allen Waldgebieten Vorarlbergs sowie in deren Gefährdungsbereichen. Auch sogenannte Zweckfeuer, etwa das Verbrennen von Astmaterial auf Almflächen im Nahbereich des Waldes und das Verbrennen von Rinde und Ästen zum Zwecke der Borkenkäferbekämpfung sind vom Verbot umfasst.
„Die Bevölkerung hat in den vergangenen Wochen sehr umsichtig gehandelt und die Waldbrandverordnungen vorbildlich eingehalten“, bedankte sich Gantner. Das verantwortungsvolle Verhalten habe wesentlich dazu beigetragen, Vorarlbergs Wälder und Einsatzkräfte zu schützen.
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