Emotionales Treffen

Silvia von Schweden bewegt: „Es ist schrecklich“

Royals
27.08.2026 08:39
Porträt von krone.at
Von krone.at

Es war ein Termin, der Königin Silvia sichtlich naheging. Am Dienstag empfing die schwedische Königin mit ihren Töchtern, Kronprinzessin Victoria und Prinzessin Madeleine ukrainische Kinder, die im Krieg verletzt wurden. Danach zeigte sich die 82-Jährige tief bewegt.

Dieses Treffen werden wohl alle nicht so schnell vergessen: Bereits am Dienstag lud Königin Silvia gemeinsam mit ihren Töchtern Victoria und Madeleine eine Gruppe von ukrainischen Kindern, die durch den Krieg in ihrer Heimat verletzt wurden und sich gerade auf „Erholungsurlaub“ in Schweden befanden, zu Tee und Kuchen ins königliche Schloss. 

„Natürlich ist man mitgenommen“
Nach dem Termin traf sich Silvia mit dem schwedischen Journalisten Anders Pihlblad zum Gespräch und schilderte, wie nah ihr diese Stunden mit den Kindern tatsächlich gingen. Besonders die furchtbaren Spuren, die dieser Krieg bei den Kindern zwischen zehn und 18 Jahren hinterlassen hat, bewegten die schwedische Königin.

Königin Silvia posierte mit einem Gemälde, das ihr bei dem Termin mit den ukrainischen Kindern ...
Königin Silvia posierte mit einem Gemälde, das ihr bei dem Termin mit den ukrainischen Kindern geschenkt wurde. Im Interview sprach sie darüber, wie schwer dieses Treffen für sie tatsächlich war.(Bild: APA-Images / TT News Agency / Jonas Ekströmer)

„Natürlich ist man mitgenommen“, erklärte Silvia in dem Gespräch, das am Mittwoch auch in der Sendung „Nyhetsmorgon“ ausgestrahlt wurde.

Vor allem der Zwiespalt, in dem sie sich in den Gesprächen mit den Kindern und Jugendlichen befunden habe, habe ihr zu schaffen gemacht, so Silvia ganz offen. „Man möchte ja nicht unbedingt mit ihnen über ihre Verletzungen sprechen. Wir versuchen, hier ein ruhiges, entspanntes und angenehmes Gespräch mit ihnen zu führen. Aber ich weiß, welche Verletzungen sie erlitten haben – es ist schrecklich.“

„Es sind schreckliche Verletzungen“
Sie und ihre Töchter hätten sich daher vor allem Mühe gegeben, ihren jungen Gästen beim Besuch im Schloss einige Stunden Ablenkung zu verschaffen. Doch die Schrecklichkeit dieses Krieges sei allgegenwärtig gewesen, räumte Silvia ein. „Es sind Splitterverletzungen“, schilderte sie. „Es sind schreckliche Verletzungen, die psychisch schwer zu verkraften sind.“

Treffen mit Prinz Daniel
Auch auf Instagram teilte der Palast Eindrücke des Treffens. Wie es in dem Posting hieß, traf Prinz Daniel die Gruppe ukrainischer Kinder schon in der vergangenen Woche in der schwedischen Stadt Lidingö.

Sehen Sie hier das Instagram-Posting der schwedischen Königsfamilie:

Statt Tee und Kuchen gab es bei dem Treffen mit dem Ehemann von Kronprinzessin Daniel aber „Aktivitäten im Freien“, hieß es in dem Posting weiter. 

Königin Silvia und König Carl Gustaf von Schweden feierten im Juni ihren 50. Hochzeitstag. Das Paar hat neben der Töchter Victoria und Madeleine auch noch Sohn Prin Carl Philip.

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