Promille-Lenker

Tiroler nach Horror-Crash mit Freunden vor Gericht

Tirol
27.08.2026 07:00

Ein 20-Jähriger und zwei Freunde krachten im heurigen Februar in Breitenbach gegen Baum, nun folgte das Nachspiel. Beim Prozess in Innsbruck drehte sich nun einiges darum, wie schwer die Insassen wirklich verletzt wurden.

Angesichts der Bilder vom Unfallort in Breitenbach kann man von Glück sprechen, dass ein betrunkener Tiroler (20) und seine beiden Mitfahrer im Februar eher glimpflich davon kamen, als ihr Auto mit Wucht gegen einen Baum krachte.

Kein Führerschein und betrunken
Der Lenker hatte keinen Führerschein und laut Anklage ging man bei einem ersten Prozess im Mai davon aus, dass der Halswirbelbruch, multiple Prellungen und die Blutansammlung zwischen Kopfschwarte und Schädelknochen eine schwere Verletzung sei – allein verursacht durch den Crash.

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Eine Diversion ohne Strafe geht allein schon aus generalpräventiven Gründen nicht.

Richter Andreas Fleckl

Untersuchungen ergaben dann, zum Glück für den Angeklagten, dass auch ein Skiunfall die Verletzungen des Kollegen ausgelöst hatte. Der weitere Insasse hatte im völlig zerstörten Wrack nur eine Daumenprellung erlitten und galt juristisch damit nur als leicht verletzt.

Diversion abgelehnt, aber Strafe mild
Die vom Verteidiger beantragte Diversion lehnte der Richter ab. „Das geht allein schon als generalpräventiven Gründen nicht.“ Es erging aber ein mildes Urteil: 480 Euro Strafe ergingen zur Hälfte bedingt.

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